Auszeichnung Artland-Gymnasium Quakenbrück bleibt „Europaschule“

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Über Urkunde und das Eingangsschild Europaschule freuen sich im Artland-Gymnasium (von links) Andreas Wolting, Maike Lauck, Verena Diers, Manfred Ernst, Roland Bumb und Jan Weckenbrock. Foto: AGQÜber Urkunde und das Eingangsschild Europaschule freuen sich im Artland-Gymnasium (von links) Andreas Wolting, Maike Lauck, Verena Diers, Manfred Ernst, Roland Bumb und Jan Weckenbrock. Foto: AGQ

Quakenbrück. Das Artland-Gymnasium Quakenbrück (AGQ) ist erneut „Europaschule in Niedersachsen“. In Lüneburg hat das Quakenbrücker Gymnasium zusammen mit 106 weiteren Schulen die Auszeichnung erhalten.

Seit 2004 trägt das AGQ bereits die Bezeichnung Europaschule. Umso erfreuter sind Schulleiter Manfred Ernst und Roland Bumb, zuständig für die interkulturelle Bildung am Artland-Gymnasium und Angelegenheiten der Europaschule, dass die Schule auch für weitere fünf Jahre diesen Titel erhalten hat.

Grund für die Auszeichnung ist der europäische Gedanke, der sich im Lehrplan der Schule ebenso widerspiegelt wie auch in Projektwochen, Fremdsprachenunterricht oder Austauschfahrten.

Ein Steckenpferd des AGQ sei zum Beispiel der bilinguale Unterricht in den Fächern Erdkunde und Geschichte in den Jahrgängen sieben bis zehn, erklärt Schulleiter Manfred Ernst. Auch betont er die Partnerschaften zu Schulen in Europa, mit denen regelmäßige Austauschprogramme stattfinden. Dazu zählt unter anderem die Schule in Alençon in Frankreich, wo aus einem Schüleraustausch eine Städtepartnerschaft zwischen Quakenbrück und Alençon entstanden ist. Daneben zeichnen viele weitere Punkte das AGQ aus, sich erneut Europaschule nennen zu dürfen. Insgesamt hat der Schulleiter Anfang des Jahres einen sechsseitigen Antrag für die niedersächsische Landesschulbehörde verfasst.

Dabei liegt das Augenmerk zudem auf Projekten, die von Roland Bumb angestoßen wurden. Er hat das im vergangenen Sommer stattgefundene „Europaxket“ nach Quakenbrück geholt. Mehr als 200 Jugendliche aus sechs europäischen Ländern kamen in die Burgmannstadt und mit ihnen ein Stück Europa.

Zudem leitet er, auch über seine aktive Lehrerlaufbahn hinaus, die Niederländisch-AG. „Nicht zuletzt Roland Bumb ist es zu verdanken, dass das Artland-Gymnasium die Zusatzbezeichnung Europaschule tragen darf“, berichtet Manfred Ernst.

Das Ziel der Europaschulen in Niedersachsen soll laut Landesschulbehörde sein, „Kenntnisse über Europa und europäische Institutionen zu fördern“ und weiter „die aktive Teilhabe an der Unionsbürgerschaft sowie die Mehrsprachigkeit zu stärken und in besonderem Maße die Entwicklung interkultureller Kompetenzen zu unterstützen“. Dies alles sei dem AGQ gelungen. Doch man wolle sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, denn in fünf Jahren, wenn ein erneuter Antrag gestellt werden muss, will das Quakenbrücker Gymnasium auch wieder mit dabei sein, so die Schule.

Bis dahin zieren Türschild und Urkunde den Eingangsbereich, auf denen deutlich die Bezeichnung „Europaschule in Niedersachsen“ zu lesen ist.


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