500.000 Euro aus Förderprogramm Sanierungsgebiet Quakenbrück-Neustadt wird erweitert

Ministerin Cornelia Rundt verschaffte sich im Frühjahr einen persönlichen Eindruck von den gelungenen Sanierungsmaßnahmen in der Quakenbrücker Neustadt. Foto: ArchivMinisterin Cornelia Rundt verschaffte sich im Frühjahr einen persönlichen Eindruck von den gelungenen Sanierungsmaßnahmen in der Quakenbrücker Neustadt. Foto: Archiv

Quakenbrück. Große Freude herrscht im Quakenbrücker Rathaus, einerseits über eine Zuwendung in Höhe von 500000 Euro aus dem Förderprogramm „Soziale Stadt“, insbesondere aber über die nun endlich genehmigte Erweiterung des Sanierungsgebietes Neustadt, um die jahrelang gerungen wurde.

Entsprechend zufrieden zeigt sich Quakenbrücks Bürgermeister und SPD-Landtagsabgeordneter Claus Peter Poppe über diese positiven Nachrichten aus Hannover. „Sicherlich hat die gemeinsam artikulierte Beharrlichkeit zu diesem Erfolg beigetragen. Vielleicht aber auch die Tatsache, dass sich die Ministerin im Frühjahr selbst ein Bild von den großen Fortschritten in diesem Stadtteil machen konnte, dabei aber gleichzeitig einen Eindruck von den noch verbleibenden Herausforderungen erhielt. Diese können wir nun mit noch größerem Nachdruck angehen, insofern kommt die Mittelzusage genau zur rechten Zeit“, betonte Poppe.

Offensichtlich gelang es der Stadt Quakenbrück mit ihren Anträgen in Hannover deutlich zu machen, dass weitere Teilbereiche der Neustadt Defizite, sowohl im baulichen als auch im sozialen Bereich, aufweisen. Zur Verbesserung der Lebensverhältnisse werden in den kommenden Jahren auch hier erhebliche Anstrengungen zur Lösung sozialer Probleme unternommen und die Sanierung von Gebäuden und Straßen ausgeführt. Hierdurch soll insbesondere das Image der Neustadt weiter aufgewertet werden.

„Auch die volkswirtschaftlichen Effekte der öffentlichen Förderung sind enorm“, berichtet der Erste Samtgemeinderat Frank Wuller. „Ein Euro Förderung zieht – statistisch betrachtet – bis zu acht Euro an privaten Investitionen nach sich. Das sind Aufträge für lokales Handwerk und Bauindustrie sowie eine Wertschöpfung, die in den Städten und Gemeinden bleibt“, so Wuller.

Insgesamt stellt das Land Niedersachsen 2015 etwa 13,9 Millionen Euro Landesmittel für das Programm „Soziale Stadt“ bereit. In Verbindung mit Mitteln von Bund und Kommunen, die jeweils einen Anteil in gleicher Höhe aufbringen müssen, erwachsen daraus mehr als 40 Millionen Euro Fördervolumen.