Finale geht in Quakenbrück auf die Piste RC Racing Team Quakenbrück richtete Offroad-Vorlauf aus

Von Heinz Benken

Am „Eichenring“ in der Nähe des Gutes Vehr gingen 72 Starter beim Off-Road-Rennen der Buggys und Truggys an den Start. Foto: Heinz BenkenAm „Eichenring“ in der Nähe des Gutes Vehr gingen 72 Starter beim Off-Road-Rennen der Buggys und Truggys an den Start. Foto: Heinz Benken

Quakenbrück. Das „RC Racing Team Quakenbrück“ hat einen Vorlauf des 6. „Weser-Ems-Offroad-Cup“ ausgerichtet. Die erweiterte Rennstrecke des Vereins auf dem Gelände am „Eichenring“ in Quakenbrück war Schauplatz von acht Gruppenrennen mit 72 Startern.

Der „Weser-Ems-Offroad-Cup“ ist eine Rennserie für Buggys, die in ganz Norddeutschland ausgetragen wird. Das diesjährige Finale des Weser-Ems-Cups wird auch in der Halle des RCRT Quakenbrück in der Quakenbrücker Neustadt ausgetragen werden, denn die Quakenbrücker Buggyfreunde stellen den einzigen Verein, der über eine eigene Halle für Buggyrennen verfügt.

Die Rennbuggys, die bei den „Off-Road“-Rennen eingesetzt werden, gleichen auf den ersten Blick den „Formel- 1“-Rennwagen, sind aber um ein Achtel kleiner. Sie haben einen permanenten Allradantrieb, drei Differenziale und Scheibenbremsen. Die kleinen Dreieinhalbkubikzentimeter-Verbrennerautos sind zwischen drei und vier Kilo schwer und erreichen bis zu 80 Stundenkilometer. Die „Fahrer“ der Buggys sitzen aber nicht im Cockpit, sondern steuern ihre 40 Zentimeter langen Rennbuggys per Fernsteuerung. Anders als bei der Formel 1 müssen die Fahrer die Wartung ihre Fahrzeuge selbst übernehmen. Auch Felgen, Reifen, Motoren, Tuningteile und weiteres Zubehör werden mit viel Können und Sorgfalt am Fahrzeug angebracht.

Die Quakenbrücker Vorläufe für den Weser-Ems-Cup 2014 wurden jetzt am „Eichenring“ in acht Gruppen ausgetragen. In der ersten Gruppe starteten Elektrobuggys. Dann folgten drei Gruppen mit Truggys (Mischung aus Buggys und den größeren Trucks) und vier Gruppen mit Buggys. Über den Sieg in den Vorläufen entschied die schnellste Zeit. Dafür waren alle Fahrzeuge mit einem kleinen Sender ausgestattet, der computergesteuert bis auf eine Hundertstel Sekunde genau misst. Sieger bei den Elektrobuggys wurde Janic Grieger. Bei den Truggys gewann Abdullah Killic aus Bremen, und bei den Buggys siegte Dominic Jürgens vor den Bremer Brüdern Burak und Berkan Killic.

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