Karl-Heinz Markus erinnert sich Der Täter zurück am Tatort im Hasepark Quakenbrück

Von Helmut Diers

Karl-Heinz Markus erinnerte sich gestern gern trotz eines Sturzes gern an seine Rennen im Hasepark. Foto: Helmut DiersKarl-Heinz Markus erinnerte sich gestern gern trotz eines Sturzes gern an seine Rennen im Hasepark. Foto: Helmut Diers

Quakenbrück. „Die Veranstaltung ist grandios, ein Topevent. Wenn es meine Zeit erlaubt, bin ich gern beim Renntag des Artländer Rennvereins“, sagt der gelernte Landmaschinenmechaniker, ehemalige Fallschirmspringer und Trabrennfahrer Karl-Heinz Markus aus Werlte bei seinem Besuch im Hasepark. Mittlerweile ist er als Springreiter und Ausbilder junger Pferde tätig.

Seine ältesten Erinnerungen an den Hasepark haben durchaus schmerzhaften Charakter. 1998 und 1999 saß der heute 59-jährige Vorsitzende des RFV Werlte auf der Rennbahn im Hasepark im Sulky. „Ich lag bei meinem ersten Renntag nach dem Start und auch nach der ersten Kurve in Front, als einer der Verfolger mir ständig so dicht im Nacken saß, dass ich die feuchten Nüstern des Trabers im Nacken spürte. Als ich mich umdrehte und dem Fahrer zurief, er solle mir nicht in die Karre brettern, da passierte es. Mit dem linken Rad des Sulkys geriet ich hinter einen Zaunpfahl und stürzte zu Boden. Ich konnte mich noch schnell hinter die Bahnbegrenzung rollen, bevor das Feld an mir vorbeirauschte“, war Markus gestern auf Spurensuche.

An die Rennausbeute des Jahres 1999 beim Artländer Renntag konnte er, der als Amateur auf allen großen Trabrennbahnen wie Hamburg, Gelsenkirchen, Recklinghausen, Dinslaken mit eigenen Trabern unterwegs war, sich nicht zurückbesinnen. Markus, dessen Vorbild Heinz Wewering war, wurde vom erfolgreichen Karl-August Wewering trainiert.