Spaß gehabt und viel gelernt Artland-Gymnasium beim Schülertheatertreffen

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Die Theater-AG des AGQ führte erneut das „Nussbaum-Projekt“ auf. Foto: AGQDie Theater-AG des AGQ führte erneut das „Nussbaum-Projekt“ auf. Foto: AGQ

Quakenbrück. Alle zwei Jahre findet das einwöchige Niedersächsische Schülertheatertreffen statt, in dessen Rahmen Theatergruppen aus ganz Niedersachsen ihr Stück der Öffentlichkeit präsentieren können.

Dieses Jahr war das Ratsgymnasium Wolfsburg Gastgeber der 18. Ausgabe dieses Schülerwettbewerbs , der unter der Schirmherrschaft der niedersächsischen Kultusministerin steht. Zu Gast war auch die Theater-AG des Artland-Gymnasiums Quakenbrück (AGQ).

Zusammen mit acht anderen Theatergruppen, die sich zuvor bei Regionalentscheiden für dieses Treffen qualifiziert hatten, kamen die Quakenbrücker in Wolfsburg an. Dabei waren nicht nur weiterführende Schulen vertreten, sondern auch Grundschulen und sogar ein Kindergarten.

Im Anschluss an die Begrüßungsworte führte die Gruppe des Kindergartens dann ihr Stück auf. Nach dem Abendessen in der Jugendherberge, wo alle Teilnehmer untergebracht waren, ging es mit der Aufführung des Ratsgymnasiums weiter.

Während die Spielleiter am nächsten Tag an einer Fachtagung zum Thema „Darstellendes Spiel“ teilnahmen, besuchten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Workshops, wo sie viel Neues über das Schauspielen lernen konnten: Vom biografischen Theater über das Tanzen bis hin zum Drehen eines Kurzfilms war alles dabei. Den Abend rundete die Aufführung eines weiteren Stückes ab.

Die nächsten beiden Tage waren geprägt von weiteren Aufführungen. Ständig mit dabei war ein Reporterteam, bestehend aus Schülern der ausrichtenden Schule, die von den Veranstaltern engagiert worden waren. Sie berichteten nicht nur in der Festivalzeitschrift „Coolisse“, die täglich erschien, sondern drehten auch Videoreportagen, die auf Youtube zu finden sind.

Am letzten Tag schließlich wurde das Stück des Artland-Gymnasiums aufgeführt, in dem das Leben des jüdischen Malers Felix Nussbaum aus Osnabrück während der Zeit des Nationalsozialismus dargestellt wird. Das Stück war im März schon in Quakenbrück gezeigt worden (wir berichteten).

Danach fand die Abschlussveranstaltung statt, bei der es auch für alle Organisatoren und Helfer kräftigen Applaus gab.

Den Teilnehmern hat die Veranstaltung jedenfalls gut gefallen. So sagte die Schülerin Marie Koopmann: „Es war zwar sehr anstrengend, aber es hat viel Spaß gemacht, und wir haben viel gelernt.“


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