Schüler als Bankmanager Gymnasium Quakenbrück nimmt teil an Bankenplanspiel

Von Lena Stangenberg

Meine Nachrichten

Um das Thema Samtgemeinde Artland Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Maja Biemann, Charlotte Böcker, Alexander Lammers, Yannick Vaske (von links) nehmen als „National Bank Of Artland“ am Bankenplanspiel „Schul/Banker“ teil.Foto: Lena StangenbergMaja Biemann, Charlotte Böcker, Alexander Lammers, Yannick Vaske (von links) nehmen als „National Bank Of Artland“ am Bankenplanspiel „Schul/Banker“ teil.Foto: Lena Stangenberg

Quakenbrück. Hauptberuflich sind sie Schüler am Artland Gymnasium Quakenbrück (AGQ) und belegen das Unterrichtsfach „Wirtschaftslehre“. „Nebenberuflich“ sind die Elftklässler seit vergangenem November aber auch als Manager einer Bank unterwegs. Das Bankenplanspiel „Schul/Banker“ macht das möglich.

„Schul/Banker“, das ist ein Planspiel des Bundesverbandes deutscher Banken, an dem Schüler der Jahrgänge zehn bis 13 aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teilnehmen. Vom AGQ sind zwei Gruppen mit jeweils sechs Schülern aus der elften Klasse dabei. Gemeinsam schlüpfen sie in die Rollen von Vorständen einer virtuellen Bank. Die Teilnehmer lernen dabei ganz praktisch, wie sie sich als Bankmanager in der Marktwirtschaft behaupten müssen. Den nötigen Hintergrund haben die Quakenbrücker schon einmal: Am AGQ nehmen sie an den Prüfungskursen „Wirtschaftslehre“ der Lehrerinnen Elisabeth Ahrndt und Annette Wesemeyer teil.

„Schul/Banker ist ein Online-Planspiel“, erklärt Alexander Lammers, der mit seinen Mitschülern die Gruppe „National Bank of Artland“ (NBA) gegründet hat. Als Bankmanager spielen die Teams über sechs Runden auf einem von zwanzig Märkten. Jede Spielrunde steht für ein Geschäftsjahr.

„Eine Runde dauert zwei Wochen. In der ersten Woche treffen wir Entscheidungen für die Bank, legen zum Beispiel die Zinsen fest oder eröffnen eine neue Filiale“, beschreibt Charlotte Böcker, ebenfalls Chefin bei der NBA, den Ablauf des Planspiels. Diese Entscheidungen schickt die Gruppe dann via Internet an eine Spielleitung, die in der zweiten Woche die Ergebnisse aller teilnehmenden „Banken“ auswertet. Als Ergebnis erhalten die Teams Berichte zur Geschäftslage ihrer Bank.

„Wir spielen sozusagen gegen die anderen Banken, die zu unserem Markt gehören“, erzählt Yannick Vaske. Genau wie seine Mitschüler nimmt er komplett freiwillig an dem Planspiel teil. „ Als Gruppe treffen wir uns außerhalb der Schulzeit in der Mensa oder bei jemandem zu Hause.“

Betreut werden die beiden Gruppen von ihren Lehrerinnen Elisabeth Ahrndt und Annette Wesemeyer. „Unsere Treffen, die Entscheidungen – das machen wir aber selbstständig“, betont Maja Biemann. Ganz ohne Diskussionen würde das nicht ablaufen. „Wir sind aber ein gutes Team und jeder arbeitet mit“, sind sich die Manager der NBA einig.

Momentan sind die Teilnehmer am Bankenplanspiel „Schul/Bank“ übrigens im sechsten Geschäftsjahr, das am 17. Februar endet. Die 20 besten Gruppen werden zu einem Finale eingeladen, wo sie Geldpreise für ihre Schulen gewinnen können. Die beiden Bankvorstände des AGQ hoffen natürlich auch auf die Teilnahme am Finale.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN