CDU nominiert Artländer Frank Wuller will Bürgermeister im Artland werden

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Strahlen nach einer eindeutigen Nominierung: CDU-Bürgermeisterkandidat Frank Wuller (Vierter von links), mit Ehefrau Katja und (von links) Matthias Brüggemann, Adolf Luger, Hubert Greten, Christian Calderone, Leonhard Renze, Johannes Heile, Susanne Breiwe. Foto: Martin SchmitzStrahlen nach einer eindeutigen Nominierung: CDU-Bürgermeisterkandidat Frank Wuller (Vierter von links), mit Ehefrau Katja und (von links) Matthias Brüggemann, Adolf Luger, Hubert Greten, Christian Calderone, Leonhard Renze, Johannes Heile, Susanne Breiwe. Foto: Martin Schmitz

Nortrup. Die CDU hat Frank Wuller als Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters der Samtgemeinde Artland nominiert. Nach einer überzeugenden programmatischen Rede des Stellvertreters des amtierenden Artland-Bürgermeisters Reinhard Scholz fiel das Ergebnis einstimmig aus.

Weil die CDU im Artland keinen Dachverband hat, begrüßte Christian Calderone die Teilnehmer der Nominierungsversammlung in Nortrup eben als Kreisvorsitzender, assistiert vom Nortruper Bürgermeister Leonhard Renze. Der sah das Artland als ein „bürgernahes Gebilde“, voller Vielfalt und Lebensqualität, wünschte sich, die CDU möge bei dessen Fortentwicklung die „Lokomotive sein“.

Als erster hauptamtlicher Bürgermeister des Artlands hinterlasse Reinhard Scholz „große Spuren“, er habe „Meilensteine gesetzt“ erklärte dann Hubert Schwertmann. In Wuller sieht er den idealen Nachfolger, er sei ein Leben lang „in der Samtgemeinde verwurzelt“, und er habe sie sich „zur Lebensaufgabe gemacht“.

Der Samtgemeinderat habe ihn vor gut drei Jahren einstimmig zum Ersten Samtgemeinderat gewählt, zum Stellvertreter des Bürgermeisters. Wuller „bringt Führungsqualitäten mit“, er könne „zuhören und abwägen“. Letzteres habe er als Geschäftsführer der Artland-Bäderbetriebsgesellschaft gezeigt, als er bei der Sanierung des Nortruper Freibades „Kompetenzen von außen und innen zusammengeführt“ habe und „mit den Bürgern gemeinsam“ einen Weg gefunden habe.

Wuller selbst stellte sich als Artländer vor, 45 Jahre alt, geboren in Quakenbrück, wo er das Artland-Gymnasium besuchte und heute mit seiner Frau Katja lebt. Die Samtgemeindeverwaltung kenne er gründlich, habe alle ihre Abteilungen durchlaufen. Besonders prägend seien die Jahre im Menslager Gemeindebüro gewesen, hier habe er das System Samtgemeinde und Mitgliedsgemeinden als „eine Solidargemeinschaft der Starken mit den Schwachen“ kennengelernt, und die ausgeprägte Bürgernähe dieser kommunalen Organisationsform.

Wullers Kernsatz lautet, er wolle „die Zukunft der Samtgemeinde positiv gestalten“, mit klaren Standpunkten und einer „positiven Streitkultur“. Anpassung der Strukturen an die geänderten Lebensverhältnisse junger Familien steht auf seiner Agenda, Integration von Zuwanderern als Aspekt einer Wirtschaftspolitik, für die das Fachkräftepotenzial immer mehr zur Schlüsselfrage wird.

In der Schulpolitik will Wuller die Zusammenarbeit von Oberschule und Artland-Gymnasium stärken, betrachtet mit Sorge den Wunsch nach einer Mittelstufen-Gesamtschule in der Samtgemeinde Bersenbrück. Hier empfiehlt er das, was auch deren Vordenker anstrebt: eine „unaufgeregte Diskussion“ der Gemeinde über das Thema untereinander und mit dem Landkreis Osnabrück zusammen.

Frank Wuller benannte viele weitere kommunalpolitische Themen, stets mit genauen Vorstellungen, wie er mit ihnen umgehen will. Die Blumen bekam zum Schluss aber seine Frau Katja. Ein kleiner Dank Matthias Brüggemanns dafür, dass sie ihren Mann unterstützen will. Der will bis zur Wahl im Mai energisch Wahlkampf führen.


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