Integration kreativ fördern Stadtstiftung unterstützt Projekt im FIZ seit 2008

Von Elisabeth Gadeberg

Als Topfgucker betätigten sich Günter Welker von der Stadtstiftung Quakenbrück, die Schatzmeisterin des FIZ, Gabriele Buchholz und FIZ-Vorsitzender Gerd Beckmann (von links). Mit den Kindern kochen Tia Arora (links) und Ewa Giedrojc (nicht auf dem Bild).Foto: E. GadebergAls Topfgucker betätigten sich Günter Welker von der Stadtstiftung Quakenbrück, die Schatzmeisterin des FIZ, Gabriele Buchholz und FIZ-Vorsitzender Gerd Beckmann (von links). Mit den Kindern kochen Tia Arora (links) und Ewa Giedrojc (nicht auf dem Bild).Foto: E. Gadeberg

Quakenbrück. „Kreativ werden, kochen und kommunizieren: Ursprünglich war dieses Projekt des Integrationszentrums FIZ in Quakenbrück auf zwei Jahre hin angelegt. Inzwischen läuft es, von Beginn an bis heute finanziell gefördert von der Stadtstiftung Quakenbrück, fünf Jahre mit großem Erfolg. Ein Dauerbrenner mit Zukunft.

Davon konnten sich einmal mehr Stifter Günther Welker FIZ-Vorsitzender Gerd Beckmann und die Schatzmeisterin des FIZ, Gabriele Buchholz, überzeugen. Und das nicht nur in der Theorie. Sie waren Gäste des Essens, das die jungen Köche unter fachkundiger Anleitung produziert hatten.

Während in der Küche geschnippelt und gebrutzelt wurde, – es gab Hühnchen mit Kartoffeln und Gemüse, sowie als Nachtisch eine leckere Cremespeise – war eine andere Kindergruppe unter Anleitung von Mustafa Mizrak bastelnd kreativ. Da entstanden nicht nur kleine Knusperhäuser für den Stand des FIZ auf dem Weihnachtsmarkt, sondern auch ein großes Herz für die bevorstehende „Herzwoche“.

Dass man sowohl beim Kochen, als auch beim Basteln gut miteinander ins Gespräch kommen kann, ist klar. Und genauso war es von Anfang an gedacht. Nebenbei fördert das Projekt Teamgeist, sorgfältiges und genaues Arbeiten und natürlich die Freude der Kinder, etwas fertiggestellt zu haben. Zwischen zwölf und 15 Jungen und Mädchen – Grundschulkinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren – sind jeweils an diesem von Sozialarbeiterin Maria Killert betreuten Projekt, beteiligt und freuen sich jede Woche auf den Freitag Nachmittag.

Inzwischen, so FIZ-Vorsitzender Gerd Beckmann, wurde das zunächst auf die Integration griechisch-türkischer Kinder hin angelegte Projekt sogar erweitert, sodass jetzt Kinder aus bis zu sieben Nationen teilnehmen, unter anderem aus Polen, Estland, Lettland und der Ukraine.

Auch dem Betreuerteam gehören Akteure aus fünf Nationen an. Dass es für die Teilnahme inzwischen Wartelisten gibt, bestätige die Akzeptanz des Projekts, auch durch die Eltern der Kinder, sowie seinen Erfolg, so Gerd Beckmann. Und es fördert vor allem die „frühe Integration“ der Kinder, so Stifter Günter Welker.

Von Anfang an war der Stadtstiftung deshalb die Nachhaltigkeit sehr wichtig und die wurde erreicht, nicht zuletzt durch 17000 Euro der Stadtstiftung, die bis heute in dieses Unternehmen geflossen sind.


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