Interessenten aus der ganzen Region Podologen bilden sich im Christlichen Krankenhaus Quakenbrück fort

Fortbildung in der Podologieschule: Dr. Florian Thienel erläutert den Teilnehmern die Zehendruckmessung, die  zur Diagnose von Gefäßerkrankungen bei Diabetes-Patienten angewendet wird. Foto: CKQ/BöningFortbildung in der Podologieschule: Dr. Florian Thienel erläutert den Teilnehmern die Zehendruckmessung, die zur Diagnose von Gefäßerkrankungen bei Diabetes-Patienten angewendet wird. Foto: CKQ/Böning

Quakenbrück. Mehr als 30 Teilnehmer haben sich im Rahmen einer Fortbildung über die aktuellen Entwicklungen in der Podologie informiert. Im Diabeteszentrum des Christlichen Krankenhauses Quakenbrück und in der Podologieschule lernten sie neue Diagnose- und Behandlungsmethoden kennen.

Aufmerksam verfolgen mehr als 30 Kursteilnehmer die Ausführungen von Dr. Florian Thienel, Chefarzt des Diabetes-Zentrums des Christlichen Krankenhauses (CKQ). Gerade demonstriert er verschiedene Diagnose-Techniken beim Diabetischen Fußsyndrom wie Dopplermessungen oder Zehendruck- und Sauerstoffmessungen.

 Zur Podologie-Fortbildung „Therapieoptionen beim Diabetischen Fußsyndrom“ gehöre auch ein Update zu aktuellen Entwicklungen in der Diabetologie und viele praktische Übungen sowie eine Visite bei Patienten mit Diabetischen Fußsyndrom im Diabetes-Zentrum, heißt es in einer Presseerlärung des CKQ.

Wundversorgung als Themenschwerpunkt

„Jährlich bieten wir mehrere Fortbildungen an, die von Interessenten aus der ganzen Region besucht werden“, wird Burkhard Bläsi, Leiter der Podologieschule, zitiert. Themenschwerpunkte seien die Wundversorgung, Hygienemaßnahmen und das Diabetische Fußsyndrom. Die Fortbildung erfolge oft in Kooperation mit dem Diabetes-Zentrum und der zugehörigen Diabetischen Fußambulanz.

Vor wenigen Wochen startete auch der neue Ausbildungskurs zum staatlich anerkannten Podologen mit 14 Teilnehmern. Die Podologie-Ausbildung dauert zwei Jahre und biete hervorragende Berufsaussichten, heißt es vonseiten des CKQ weiter, denn Podologen seien gesucht in einer immer älter werdenden Gesellschaft.

„Bei Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom können Podologen mit einer professionellen und rechtzeitigen Behandlung viele Amputationen verhindern.“Dr. Florian Thienel

Seit einigen Monaten ist die Ausbildung kostenfrei wie viele andere Berufsausbildungen im Gesundheitswesen. Der Beruf ist vielseitig und äußerst anspruchsvoll, erklärt Thienel: „Bei Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom können Podologen mit einer professionellen und rechtzeitigen Behandlung viele Amputationen verhindern.“ Im CKQ erfolge ein wichtiger Teil der Ausbildung im Diabetes-Zentrum und der Fußambulanz. Diese Anbindung an das Diabetes-Zentrum wüssten viele angehende und ausgebildete Podologen zu schätzen, so seien auch die Fortbildungen sehr gefragt.

Die Podologieschule nehme regelmäßig erfolgreich an den vorgeschriebenen Zertifizierungsverfahren teil, sodass Auszubildende und Teilnehmer der Angebote sicher sein könnten, dass die Aus- und Fortbildung auf höchstem Niveau erfolge. Jetzt wurde der Podologieschule erneut bescheinigt, dass sie ein Qualitätsmanagementsystem für die Ambulante Podologie und die schulische Ausbildung zum Podologen hat. Darüber hinaus erhielt die Schule ebenfalls die Bescheinigung als zugelassener Träger nach dem Recht der Arbeitsförderung.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN