Wissenschaftsminister zu Besuch DIL feiert in Quakenbrück zehnjähriges Bestehen des Büros in Brüssel

Über die Arbeit des DIL informierte Institutsleiter Dr. Volker Heinz (Fünfter von Links) Björn Thümler, niedersächsischer Minister für Wissenschaft (Vierter von links), sowie Samtgemeindebürgermeister Claus Peter Poppe (von links), Quakenbrücks Bürgermeister Matthias Brüggemann, CDU-Europaabgeordneter Jens Gieseke, Aufsichtsratsvorsitzender Reinhold Kassing, Kreisrat Matthias Selle und CDU-Landtagsabgeordneter Christian Calderone. Foto: Dil/Friso GentschÜber die Arbeit des DIL informierte Institutsleiter Dr. Volker Heinz (Fünfter von Links) Björn Thümler, niedersächsischer Minister für Wissenschaft (Vierter von links), sowie Samtgemeindebürgermeister Claus Peter Poppe (von links), Quakenbrücks Bürgermeister Matthias Brüggemann, CDU-Europaabgeordneter Jens Gieseke, Aufsichtsratsvorsitzender Reinhold Kassing, Kreisrat Matthias Selle und CDU-Landtagsabgeordneter Christian Calderone. Foto: Dil/Friso Gentsch

Quakenbrück. Im Deutschen Institut für Lebensmitteltechnologie (DIL) gab es Grund zum Feiern. Das Büro in Brüssel feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Es leistet einen wichtigen Beitrag zu den zahlreichen Projekten des Instituts.

Im Oktober 2009 wurde das Büro an der Rue du Luxemburg im Haus der Agrar- und Ernährungswirtschaft eröffnet. Seit der Eröffnung konnten durchschnittlich 1,3 Millionen Euro jährlich für Projekte mit europäischen Partnern eingeworben werden. Dies ergibt eine Gesamtsumme von 13,04 Millionen Euro innerhalb von zehn Jahren, die für das DIL als Forschungsgelder zur Verfügung gestellt wurden, erklärte Institutsleiter Dr. Volker Heinz. 

Der Schwerpunkt des Büros liege in der Beantragung von Fördergeldern aus dem laufenden Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Kommission Horizon 2020, in der Gestaltung und Umsetzung des europäischen Food-Innovationsraums durch das EIT Food sowie in der Erarbeitung transnationaler Forschungsprojekte im Rahmen der ERA-Netzwerke. 

Damit verbinde das Büro Quakenbrück mit Brüssel und somit mit der europäischen Union. Der niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler sagte deshalb: "Quakenbrück sieht seine Zukunft in Brüssel. Aber was für Quakenbrück gilt, gilt umso mehr für ganz Niedersachsen. Europa ist der Eckpfeiler für Niedersachsens Forschung – und Niedersachsens Forschung will ein Eckpfeiler für Europa sein."

Bei einem Rundgang durch das Institut zeigte Heinz dem Minister und zahlreichen weiteren Gästen, wie dort gearbeitet wird und wie die Fördergelder genutzt wurden. Unter anderem stellte Heinz im Labor ein Rasterelektronenmikroskop vor, mit dem Textur-Analysen erstellen können, um zum Beispiel Fleisch-Texturen aufzuschlüsseln und als Fleisch-Analoge „nachbauen“ zu können oder Alternativen zu entwickeln.


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