Gelungenes Fest dank Ökumene In Badbergen haben sich zwei Kirchen zusammengetan - mit Erfolg!

Von Bernard Middendorf

Seit 150 Jahren besteht die St.-Marienkirche, auf deren Gelände das gemeinsame Fest der Badberger Kirchengemeinden gefeiert wurde. Foto: KirchengemeindeSeit 150 Jahren besteht die St.-Marienkirche, auf deren Gelände das gemeinsame Fest der Badberger Kirchengemeinden gefeiert wurde. Foto: Kirchengemeinde

Badbergen. Auf dem Platz an der St.-Marienkirche haben Gläubige und Gäste der beiden Badberger Kirchengemeinden erneut gemeinsam ein Fest gefeiert, das sehr gut angenommen wurde. Zuvor hatte ein ökumenischer Gottesdienst unter Mitwirkung der Familienschola aus Quakenbrück in der St.-Georgskirche auf die anschließende Begegnung im Freien eingestimmt.

Das Angebot zum Gemeindefest präsentierte sich wieder äußerst vielfältig. Bereits im Frühjahr wurde aus diesem Anlass an der Badberger Grundschule ein Malwettbewerb „Zwei Kirchen – ein Fest“ veranstaltet. Die kleinen Kunstwerke, von denen die besten prämiert wurden, dienten als Plakate und weckten Neugier auf das Event. Zusätzliches Bonbon für die Kids, außer Gutscheinen: die Kirchenmaus zum 150-jährigen Bestehen der St.-Marienkirche.

Bistum Osnabrück bietet Weihrauch-Tasting an

Feierlich war der Gottesdienst, den die Familienschola der Pfarreiengemeinschaft Artland musikalisch hörenswert begleitete, festlich das Ereignis, das direkt folgte. „Im Anschluss darf rund um die St. Marienkirche bis zum Abend kräftig gefeiert werden“ , hatten die Verantwortlichen angekündigt. Die Erwartungen – nicht allein der Kinder – wurden voll erfüllt, denn für Klein und Groß waren verschiedene Programmpunkte mit Liebe zum Detail geplant worden. Der Beifall für den Chor SK Mirliton von St. Georg und die Gitarrengruppe war verdient, ebenso das Dankeschön der Veranstalter für den freiwilligen Einsatz der Jugendfeuerwehr Badbergen. Katharina Abeln jonglierte artistisch mit bunten Kugeln. Viel bestaunt auch die Mini-AG des Bistums Osnabrück: Sie hatte ein Weihrauch-Tasting im Angebot, bei dem verschiedene Sorten und Gerüche ausprobiert werden konnten.

Eine artistische Jonglage führte Katharina Abeln ihrem begeisterten Publikum vor. Foto: Kirchengemeinde

Besucher genossen neben kühlen Getränken auch Gegrilltes und Gebratenes. Die servierte Gulaschsuppe schmeckte sogar noch besser als aus den legendären Gulaschkanonen der Bundeswehrköche, und natürlich fanden auch Kaffee und leckerer Kuchen reißenden Absatz. „Ein wunderschönes Fest“, lobte jemand.

„Ein solches Fest kann keiner alleine organisieren, da ist schon Ökumene erforderlich.“Barbara Szymanski, St.-Marien-Gemeinde

Erst gegen 20 Uhr wurden die letzten Stände wieder abgebaut. „Ein solches Fest kann keiner alleine organisieren, da ist schon Ökumene erforderlich“, sagte Barbara Szymanski (St. Marien). Die Kirchenvorstände freuten sich darüber, dass vom Ergebnis ein erkleckliches Sümmchen für den guten Zweck übrig blieb. 


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