Blick in die Bonnus-Bibel Superintendent Hans Hentschel mit Gästen in Quakenbrück

Von Mirko Nordmann und Jürgen Ackmann

Die Weihnachtsgeschichte im Lukas-Evangelium schlug Pastor Wolfgang Thon-Breuker in der Bonnus-Bibel auf. Claus Peter Poppe las Hans Hentschel, Steve Lillicrap und Trevor Willmott (von links) hörten aufmerksam zu. Foto: Mirko NordmannDie Weihnachtsgeschichte im Lukas-Evangelium schlug Pastor Wolfgang Thon-Breuker in der Bonnus-Bibel auf. Claus Peter Poppe las Hans Hentschel, Steve Lillicrap und Trevor Willmott (von links) hörten aufmerksam zu. Foto: Mirko Nordmann

Quakenbrück. Nach gut acht Jahren ist Schluss: Der Superintendent des Kirchenkreises Bramsche, Hans Hentschel, wird am Sonntag in um 14.30 Uhr in der St. Marienkirche in Bramsche von Landessuperintendentin Birgit Klostermeier offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Am Freitag besucht Hentschel noch mit Freuden aus England die St. Sylvesterkirche in Quakenbrück.

Der 63-Jährige hat das Amt 2011 übernommen. Nun gibt er es auf eigenem Wunsch vorzeitig ab, bleibt aber noch wegen Personalengpässen bis Mitte Juli. Dann wird er für eine Übergangszeit von sechs Monaten ehrenamtlich als Pastor der anglikanischen Kirche in einem Dorf in der Grafschaft Kent im Südosten Englands tätig werden. 

 In England hatte Hans Hentschel bereits vor seiner Zeit als Superintendent gearbeitet und viele Kontakte geknüpft, die bis zum heutigen Tage Bestand habe. So wird unter anderen Trevor Willmott – bis zur Pensionierung 2019 Bischof of Dover – am Abschiedsgottesdienst teilnehmen. Bereits am Freitag hat er bei einer Tour mit Hans Hentschel unter anderem die St. Sylvesterkirche in Quakenbrück besucht, wo Stadtdirektor Claus Peter Poppe einige Zeilen aus der in niederdeutsch verfassten Bonnus-Bibel vorlas.


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