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Zeitreise ins Norttorpe Mittelalterliches Markttreyben am 27. und 28. April 2019 in Nortrup

Neben diesem Uhu präsentierte Falkner Kosfeld im vergangenen Jahr in Nortrup auch Bussards, Eulen und Käuze. Foto: Georg Geers/ArchivNeben diesem Uhu präsentierte Falkner Kosfeld im vergangenen Jahr in Nortrup auch Bussards, Eulen und Käuze. Foto: Georg Geers/Archiv

Nortrup. Nach der gelungenen Premiere in 2018 erlebt das "Mittelalterliche Markttreyben" am Nortruper Heimathaus im Jubiläumsjahr eine Neuauflage. Am Samstag, 27. April 2019, und Sonntag, 28. April 2019, bevölkern Gaukler, Handwerker, Künstler und Bettler erneut das Areal am Heimathaus, und die Besucher können sich auf eine Zeitreise begeben – wenn man so will ins Jahr 1169, als das Norttorpe erstmals urkundlich Erwähnung fand.

„Ich freue mich, dass wir den Bürgern im Jubiläumsjahr etwas Besonderes anbieten zu können“, lädt Bürgermeister Karl-Heinz Budke nicht nur kleinen und großen Nortruper zum "Mittelalterlichen Markttreyben" ein. 

Zum Gruseln: Dem Bettler begegneten beim ersten Markttreyben in Nortrup im Jahr 2018 nicht nur die Kinder mit Respekt. Foto: Georg Geers/Archiv


Die Organisatoren Bianca Kettrup-Bischof und Carsten Bischof von der Varus Marktschmiede aus Bohmte haben bereits rund 30 Anmeldungen von Teilnehmern erhalten. Mittelalterliche Klänge mit Sackpfeife und Schlagwerk präsentiert die Formation Oropher den Besuchern, die aber aufpassen sollten, dass ihnen der Leprakranke Bettler Ede nicht zu nahe kommt. Für die jüngeren Marktbesucher werden sicherlich das Karussell und das Marionettentheater begehrte Anlaufpunkte sein.

Schickes aus Knochen, Nützliches aus Leder

Viele Händler bieten ihre Waren an, und die Handwerker lassen sich gerne bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Saxe von Bremen fertigt Schmuck aus Silberbesteck, während es an anderen Ständen Schmuckstücke aus Bronze oder aus Knochen sowie Schickes und Nützliches aus Leder zu sehen gibt.

Interessant ist auch ein Gang durch das Lager, wo beispielsweise Raben, der Heide, oder Turdus merula ihre Zelte aufschlagen werden. Hier können die Besucher echten Mittelalter-Liebhabern und -experten aus dem nordwestdeutschen Raum zuschauen, oder aber auch selbst einmal mit Pfeil und Bogen schießen oder eine mittelalterliche Rüstung anprobieren. Die Lagerbewohner geben gerne Auskunft über ihr Hobby. Manchmal werden allerdings die Waffen gezückt – aber nur zu Demonstrationszwecken und Schaukämpfen.

Mit Met und Absinth

Danach kann man sich vielleicht mit einem schmackhaften Trunk von Miraxlix Wupperix, einem Becher Met oder einem Schluck Absinth in der Taverne stärken. Hungrige Marktbesucher wird beim dicken Mehlwurm oder der Garbräterey Wildwechsel mit Crepes oder Wildbratwurst geholfen.

Familienkarte kostet zehn Euro

Geöffnet ist das "Mittelalterliche Markttreyben" am Samstag, 27. April 2019, von 12 bis 22 Uhr, sowie am Sonntag, 28. April 2019, von 11 bis 18 Uhr. Erwachsene zahlen vier Euro Eintritt; Studenten, Schüler, Kinder ab sechs Jahren und Schwerbehinderte zahlen zwei Euro. Eine Familienkarte kostet zehn Euro. Besucher, die an beiden Tagen das Markttreyben erleben wollen, bekommen am Sonntag ebenfalls ermäßigten Eintritt.


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