Quakenbrück live! Quakenbrücker feiern mit acht Bands in acht Lokalen

Von Bjoern Thienenkamp

„4 live“ im Beef Chief lieferten eine „Tops of the Pops Party“ und waren zum dritten Mal in Folge in Quakenbrück dabei. Foto: Björn Thienenkamp„4 live“ im Beef Chief lieferten eine „Tops of the Pops Party“ und waren zum dritten Mal in Folge in Quakenbrück dabei. Foto: Björn Thienenkamp

Quakenbrück. Zur großen Kneipennacht der Bands boten am Samstagabend acht Quakenbrücker Lokale acht Livebands ein Podium. Die Besucher von „Quakenbrück live!“ zahlten einmalig Eintritt und pendelten dann zwischen den Genres. Ein Shuttlebus verband die Altstadt mit der Bahnhofsgegend.

Quakenbrück Die gesungenen Erfahrungen mit „Cordula Grün“ klingen durch die Scheiben des Cafés Heads auf die Lange Straße. Drinnen singen die Akustik-Helden fröhliche Lieder, bieten „Unplugged Party Cover“ und machen zwischendurch etwas Klamauk. „Jetzt nur mit dem Richtigen knutschen, die Presse ist hier, und das könnte peinlich werden beim Aufschlagen der Zeitung“, warnt Sänger Thomas Meyer. Dann legt er zusammen mit Denis Meyer wieder los, nur aus dem Kopf mit den langen blonden Haaren am dritten Mikrofon kommt kein Mucks, ist die Sängerin Iris Grünberg doch leider erkrankt und wird durch eine Puppe symbolisiert.

Die Akustik Helden sangen im Café Heads auch über Cordula Grün. Ihre leider erkrankte Sängerin wurde beim „Unplugged Party Cover“ durch eine Puppe symbolisiert. Foto: Björn Thienenkamp

„Wir sind das erste Mal dabei und optimistisch“, freut sich Andrea Bruns mit fünf weiteren Quakenbrückern auf einen schönen Abend. „Ich glaube, aus Erfahrung ist das Heads von der Band her das beste Angebot“, urteilt Marion Mögel bei ihrer nunmehr dritten Kneipennacht. „Die Jungs bei Thöle, die Altrocker, die sind richtig toll, das ist mein Geschmack“, findet derweil ihr Begleiter. „Kralle & Friends“ meint er damit, die in der Gaststätte gegenüber die Anhänger des Bluesrocks versammelt haben.

„Kralle & Friends“ hatten in der Gaststätte Thöle die Anhänger des Bluesrocks versammelt. Foto: Björn Thienenkamp

Im Eimer dominiert das Duo Walkin’ Shoes mit zwei Gitarren; Andrea und Herb Kraus sind es, die von der Empore herab etwa die Klänge vom „Ring of Fire“ durch die Lüfte gleiten lassen.

Das Duo Walkin‘ Shoes dominierte im Pub „Im Eimer“ mit zwei Gitarren die Klänge, die durch die Lüfte glitten. Foto: Björn Thienenkamp

Mehr am Anfang der Langen Straße machen die vier Jungs von 4 Live ihre „Tops of the Pops Party“ im Beef Chief. „Wir kommen von Münster bis Papenburg“, sagt Uwe Penning über die seit 2016 bestehende Formation mit etwa 15 Auftritten im Jahr. „Wir spielen das, wo wir selber Bock drauf haben“, verrät Sebastian Kwiotek den Erfolg des Quartetts, das zum dritten Mal in Folge in Quakenbrück dabei ist. 

Die fünf Musiker von Recover bezirzten ihr Publikum im „Sancho & Pancho“ mit Rockclassics. Foto: Björn Thienenkamp

Ein paar Häuser weiter, im „Sancho & Pancho“, sind es die fünf Musiker von Recover, die ihr Publikum mit Rockclassics bezirzen.

Die Wild Black Jets entlockten ihren Instrumenten im Hotel Oldenburger Hof Rockabilly und Rock ‘n‘ Roll. Foto: Björn Thienenkamp

„Seit 1992 sind wir drei Musiker in wechselnder Besetzung, Bremer und Quasi-Bremer“, sagt Torsten Gluschke über die „Wild Black Jets“, die im Hotel Oldenburger Hof ihren Instrumenten Rockabilly und Rock ’n’ Roll entlocken. Das Trio habe zwei CDs mit Alvin Stardust veröffentlicht und 2016 auch beim Film „Rockabilly Requiem“ mitgewirkt. Oldies und Rockclassics boten „Cookie & Friends“ im Holzi’s Inn, gleich nebenan in Richie’s Bistro & Sportsbar erfreute die Formation Groove Center mit „80th Cover“.

Das Groove Center erfreute in Richie’s Bistro & Sportsbar mit „80th Cover“. Foto: Björn Thienenkamp

„Im Eimer war es so voll, bei Thöle war es super, die Musik war toll, bei Sancho & Pancho war es gut, viele haben getanzt, im Beef Chief war es auch gut, da waren mehr junge Leute, und im Heads war gute Musik, da haben alle auf dem Tisch getanzt“, erweist sich Jutta Träger als Kennerin der Szene – mit 73 Jahren. Nur der Bus sei nicht gekommen, und da habe sie zusammen mit ihrem Mann Guido das Auto nehmen müssen.

„Cookie & Friends“ boten im „Holzi‘s Inn“ Oldies und Rockclassics. Foto: Björn Thienenkamp



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