Vortrag über Hilfsprojekt Helmut Brunnecke bleibt Vorsitzender des Heimatvereins Nortrup

Von Bernard Middendorf

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Seinen Dank sprach Helmut Brunnecke als 1. Vorsitzender des Heimatvereins Nortrup der scheidenden Schriftführerin Heidi Wehner aus. Foto: Bernard MiddendorfSeinen Dank sprach Helmut Brunnecke als 1. Vorsitzender des Heimatvereins Nortrup der scheidenden Schriftführerin Heidi Wehner aus. Foto: Bernard Middendorf

Nortrup. Helmut Brunneke bleibt 1. Vorsitzender des Heimatvereins Nortrup. Die Vereinsmitglieder sprachen ihm bei der sehr gut besuchten Generalversammlung sein Vertrauen aus. In der Versammlung stellten Margret und Hermann Fehrlage ihr Projekt Kanturo-Hilfe in einem westafrikanischen Dorf vor.

Rückblick: Von einem „sehr bewegten Jahr“ sprach der Helmut Brunneke und erinnerte an das stark frequentierte Oldtimertreffer, den Klönabend, die Frühwanderung und den gut angenommenen Heimatabend mit der Band „De Driewers“. Ein Highlight war die Drei-Tages-Fahrt nach Berlin. Für die Integration von Flüchtlingen, verbunden mit dem Projekt Wanderweg, sei dem Verein vom Kreisheimatbund Bersenbrück (KHBB) und vom Heimatbund Osnabrücker Land (HBOL) der Heimatpreis 2018 verliehen worden. 

Wahlen: Gerd Lohmann leitete die Wahl zum 1. Vorsitzenden, dem Hermann Welp stellvertretend Dank aussprach. Brunnecke wurde einstimmig im Amt bestätigt. Einstimmig erfolgten auch die Wahl der Schriftführerin Maria Kottmann – die Versammlung ehrte die Verdienste ihrer Vorgängerin Heidi Wehner – und die Wiederwahl von Karl Bange zum 2. Kassierer. 

Ausblick: Natürlich wird sich der Heimatverein an den Feierlichkeiten zum 850-jährigen Bestehen der Gemeinde sowie an den Jubiläumsfeierlichkeiten des Erntevereins, des Sportvereins und des Tennisvereins beteiligen. Weitere Aktionen wie das Maibaumsetzen, eine Radtour zum Museum im Kloster, die Ferienspaßaktion sowie eine Drei-Tages-Fahrt nach Bad Kissingen im Juli sind geplant.  

Margret und Hermann Fehrlage (rechts) engagieren sich schon seit 2013 im Verein Kanturo-Hilfe für das kleine Dorf Kanturo in Ghana. Foto: Verein Kanturo-Hilfe


Anschließend stellten Margret und Hermann Fehrlage – beide im Artland geboren –  ihr Projekt Kanturo-Hilfe vor. 2013 entdecken sie bei einer Erkundungsreise im ghanaischen Regenwald eine Siedlung mit primitiver Schule und unterversorgten Kindern. Seither organisierten Margret und Hermann Fehrlage unter dem Motto „Weniger Hunger - mehr Bildung“ wurde  staatliche Schulspeisung, Bewässerung, Bau einer Küche, eines Trinkwasserbrunnens, eines Spielplatzes, Schulmöbel, Lernmittel und Hygienemaßnahmen - alles in Abstimmung mit dem Dorfkönig. Heute gehen – auch dank privater Spenden – statt 110 bereits 300 Kinder zur „Primary School Kanturo“,berichteten die beiden Initiatoren in ihrem viel beachteten Vortrag.

Dank der Unterstützung durch den Verein konnten in der Schule in Kanturo neue Klassenräume geschaffen werden. Foto: Verein Kanturo-Hilfe



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