Aufnahme in Sanierungsprogramm angestrebt Stadt Quakenbrück möchte in Zukunft noch grüner werden

Von PM und Christian Geers

Ein Blick von oben zeigt, wie grün die Stadt Quakenbrück bereits ist. Eine Untersuchung soll herausfinden, ob und wie die Grünanlagen ausgebaut und miteinander vernetzt werden können. Foto: Gert Westdörp/ArchivEin Blick von oben zeigt, wie grün die Stadt Quakenbrück bereits ist. Eine Untersuchung soll herausfinden, ob und wie die Grünanlagen ausgebaut und miteinander vernetzt werden können. Foto: Gert Westdörp/Archiv

Quakenbrück. Die Stadt Quakenbrück hofft, in ein weiteres Städtebauförderprogramm aufgenommen zu werden. Es heißt "Zukunft Stadtgrün" und nimmt die grüne Infrastruktur in den Blick. Was sich dahinter verbirgt, wollen Stadtverwaltung und Sanierungsträger Baubecon am Donnerstag, 21. Februar, um 18 Uhr im Rathaus Quakenbrück erläutern.

Das im Jahr 2017 aufgelegte Programm „Zukunft Stadtgrün“ soll laut Ankündigung Grünanlagen in einer Stadt in den Blick nehmen, auf diese Weise die Lebens- und Wohnqualität erhöhen und das Stadtklima verbessern. 2019 stehen rund 4,7 Millionen Euro für das Städtebauförderprogramm in Niedersachsen zur Verfügung. Die Stadt Quakenbrück will die Aufnahme in das Bund-Länder-Programm beantragen, den Grundsatzbeschluss fasste der Rat bereits im Dezember 2017. Im Oktober vergangenen Jahres beauftragte er den Sanierungsträger Baubecon damit, das für einen Antrag erforderliche Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) zu erarbeiten.

Aufnahme in Förderprogramm eine weitere Chance für die Stadt

Rat und Verwaltung sind davon überzeugt, dass neben den städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen in der Innenstadt – Quakenbrück erhält bereits Unterstützung durch die Städtebauförderprogramm „Stadtumbau West“ und „Soziale Stadt“ – „Zukunft Stadtgrün“ eine weitere Chance sei, die Stärken der Burgmannstadt auszubauen und Schwächen zu beseitigen. Das Programm zeichne sich durch die Besonderheit aus, dass Stadtentwicklung „vom Grün her gedacht wird“, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. Dabei gehe es um die Herstellung, Weiterentwicklung oder Qualifizierung von Grünflächen, um die Vernetzung von Grünflächen, aber auch um Umweltbildung und Klimaschutz sowie Barrierefreiheit.

Infoveranstaltung am 21. Februar 2019 im Rathaus Quakenbrück

In der kommenden Woche wollen Stadt und Baubecon den Bürgern nun im Detail vorstellen, was es mit „Zukunft Stadtgrün“ auf sich hat. Anschließend werden Ergebnisse der Bestandserfassung und erste Konzeptvorschläge präsentiert. Gemeinsam mit den Bürgern möchten die Vertreter über die „grünen Ideen“ diskutieren und weitere Wünsche und Vorschläge sammeln. Die öffentliche Informationsveranstaltung zum Programm „Zukunft Stadtgrün“ beginnt am Donnerstag, 21. Februar 2019, um 18 Uhr im Sitzungssaal des Quakenbrücker Rathauses.


Förderprogramm "Zukunft Stadtgrün"

Voraussetzung für einen Antrag an das Städtebauförderprogramm ist ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK), in dem die Kommune alle ihre Schwerpunkte formuliert und darstellt, welche Auswirkungen die geplanten Vorhaben auf Freizeit, Wohnsituation und Erholung haben. Dazu gehört auch ein Zeit- und Kostenplan, auch die Beteiligung der Bürger an den Entscheidungen ist vorgesehen. Die Finanzierung von genehmigten Projekten erfolgt – wie in der Städtebauförderung üblich – zu jeweils einem Drittel durch Bund, Land und Kommune.

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