Arbeiten dauern bis Ende März Quakenbrücker St.-Marien-Kirche für Innenanstrich ausgeräumt

Von Bjoern Thienenkamp


Quakenbrück. „Jeder nur ein Kreuz!“, lautete in Anlehnung an die Komödie „Das Leben des Brian“ der britischen Komikertruppe Monty Python scherzhaft die Arbeitsanweisung für die etwa 15 Helfer, die am Montagabend die St.-Marien-Kirche in Quakenbrück teilweise für den Maler räumten.

„Die Meisten kommen erst um 18 Uhr, bis 20 Uhr sollten wir durch sein“, zeigte sich Bernhard Lintker beim Start nachmittags um 17 Uhr zuversichtlich. „Wir haben ja keine Lagerkapazitäten, daher wird erst eine Seite geräumt, danach die andere“, erklärte der Pfarrer der St.-Marien-Gemeinde. Die Sitzkissen von den Bänken deponierten die Helfer im Gemeindehaus, „und auch die beiden Beichträume und die Sakristei werden genutzt, schilderte der 55-Jährige.

Pfarrer: Wir wollen bis Ostern fertig sein

Diese Ausräumaktion ist notwendig, damit das Innere der Kirche am Quakenbrücker Marktplatz gestrichen werden kann. Das soll bis Ende März dauern, und Anfang April soll die Orgel wieder eingebaut werden. „Wir hoffen, zu Ostern fertig zu sein“, sagte Pfarrer Lintker. Doch nicht alle Einrichtungsgegenstände einer Kirche können anderswo zwischengelagert werden. „Der Altar ist zu schwer, der bleibt drin und wird zugedeckt“, schilderte der Quakenbrücker Pfarrer.

Gottesdienste in St. Paulus und im Franziskushaus

Ausweichen müssen die Gläubigen auch bei den Gottesdiensten: Ab kommenden Sonntag werden die Sonntags-Gottesdienste in der St.-Paulus-Kirche im Stadtteil Hengelage gefeiert, während in der Woche das Franziskushaus am Marktplatz genutzt werden soll.


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