Infos in acht Sprachen Stadt Quakenbrück präsentiert aktualisierten Flyer für Neubürger

In acht Sprachen gibt es die Flyer mit vielen Informationen über das Leben in Quakenbrück, die Jana Kellers von der Fachstelle Gesellschaftliche Integration präsentiert. Foto: Mirko NordmannIn acht Sprachen gibt es die Flyer mit vielen Informationen über das Leben in Quakenbrück, die Jana Kellers von der Fachstelle Gesellschaftliche Integration präsentiert. Foto: Mirko Nordmann

Quakenbrück. Wie funktioniert Mülltrennung? Welche Unterlagen benötige ich für eine Anmeldung bei der Stadt? Oder welche Betreuungsangebote für Kinder gibt es in Quakenbrück? Antworten auf diese und viele weitere Fragen bietet der neue Informationsflyer für Neubürger.

„Neu in Quakenbrück“ – so lautet die Überschrift auf dem alten Informationsblättchen, das die Stadt bislang an neue Bürger verteilt hat und das in fünf Sprachen erhältlich war. Nun wurde das Faltblatt aktualisiert, ergänzt und in weitere Sprachen übersetzt. Und so heißt es nicht nur „Bist du neu in Quakenbrück?“, „Are you new in Quakenbrück?“ auf Englisch oder „Suntenti nou venit in Quakenbrück?“ auf Rumänisch. Die wegweisenden Infos für Neubürger gibt es auch in Arabisch, Bulgarisch, Russisch, Polnisch und Türkisch.

Infos für Quakenbrücker Neubürger - in arabischer Sprache. Foto: Mirko Nordmann

In dem Faltblatt finden Neubürger wertvolle Informationen zu Behördengängen, Beratungsstellen und Sprachkursen, aber auch für das Schulsystem, über die Zusammensetzung der Wohnungsmiete oder über den Rundfunkbeitrag oder über das nachbarschaftliche Zusammenleben, das Gesundheitswesen, über Freizeitmöglichkeiten und öffentliche Verkehrsmittel.

Um die Inhalte des Inhalts hatte sich noch die Integrationsbeauftragte Franziska Pohlers gekümmert, bevor sie sich in Mutterschutz und Elternzeit verabschiedet hat. Die Arbeit hat ihre Vertreterin Jana Kellers von der Fachstelle Gesellschaftliche Integration fortgesetzt. Sie sorgte dafür, dass die Information in sieben Fremdsprachen übersetzt wurden. Dabei konnte sie auf die Unterstützung einiger Quakenbrücker vertrauen, die als Muttersprachler die Inhalte übersetzt haben. „Die Dolmetscher waren stolz, als sie den fertigen Flyer gesehen haben“, berichtet Jana Kellers.

Und auch Stadtdirektor Claus Peter Poppe ist angetan von dem Ergebnis. „Die Arbeit hat sich gelohnt“, lobt Poppe, den kompakt-handlichen Flyer mit umfassenden Informationen, die den Neubürger den Start in Quakenbrück erleichtern soll. „Damit das Eingewöhnen auch klappt“, verweist Poppe auf einen aktuellen Ausländeranteil von 25 Prozent in der Burgmannstadt, in der derzeit Menschen aus 89 Nationen zu Hause sind. Die derzeit größte Gruppe stellen die Rumänen, für die es im März eine eigene Informationsveranstaltung geben soll, wie Jana Kellers ankündigt.


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