Kirsten Steinhaus unterstützt Newcomer Mit Nortruper Label zum Deutschen Rock- und Pop-Preis

Von Miriam Heidemann

Mit ihrem Plattenlabel unterstützt Kirsten Steinhaus besonders junge Musiker und Newcomer. Foto: Miriam HeidemannMit ihrem Plattenlabel unterstützt Kirsten Steinhaus besonders junge Musiker und Newcomer. Foto: Miriam Heidemann

mihe Nortrup. Mit ihrem Label Cocobella Music unterstützt Kirsten Steinhaus nicht nur die Karriere ihrer Tochter Sophia, die für ihr Debütalbum 2018 mit dem Deutschen Rock- und Pop-Preis ausgezeichnet wurde, sondern kümmert sich auch um andereNachwuchsmusiker.

Gefühlvolle Songtexte und eindringliche Pop-Sounds: Mit ihrem Debütalbum „What I Found“ zeigt die 22-jährige Sophia Steinhaus wer sie ist – als Songwriterin und Sängerin, aber auch als starke junge Frau. Schon jetzt begeistert sie mit ihrer Musik und heimste beim Deutschen Rock- und Pop-Preis 2018 unter anderem den Publikumspreis und den ersten Platz für das beste Popalbum ein.

Den Schritt von der Leidenschaft zur Musik hinein ins Musikgeschäft wagte die junge Frau auch mithilfe ihrer Eltern. „Unterstützung aus dem engsten Kreis braucht man auf jeden Fall, um Musik machen zu können, gerade weil es am Anfang einer Solokarriere ständig Unsicherheiten gibt“, sagt Sophia. Um Sorgen und Unsicherheiten der aufstrebenden Sängerin kümmert sich insbesondere Mutter Kirsten Steinhaus mit ihrem Plattenlabel Cocobella Music. „Mein Ziel ist es, jungen, kreativen Musikern dabei zu helfen, mit ihrer eigenen Musik durchzustarten“, so Steinhaus. Der Weg ins Musikgeschäft könne für junge Künstler schwer sein – auch durch Unwissenheit über rechtliche Hintergründe und die Abläufe in der Branche. Genau in diesem Bereich bietet die Geschäftsfrau ihre Unterstützung an.

Dem individuellen Stil treu bleiben

Als Tochter Sophia ihre erste CD aufnahm, musste ein Plattenlabel her. Die Beratung bei einem Medienanwalt in Köln machte schnell deutlich, dass die Gründung eines eigenen Labels die beste Variante wäre. „Bei großen Labels ist es nicht immer möglich, seiner eigenen Musik treu zu sein, denn da geht es um Erfolg und Profit“, sagt Steinhaus. One-Hit-Wonder und dann fallen gelassen werden? Das kam weder für Sophia noch für ihre Eltern in Frage. Also gründete Kirsten Steinhaus im Herbst 2016 Cocobella Music: Eigentlich für ihre Tochter, doch mittlerweile hat sie weitere Musiker unter Vertrag.

Dabei betreibt sie das Musiklabel nebenberuflich als „One-Woman-Show“, wie sie sagt. „Ich hätte es nicht vermutet, dass sich das Label so entwickelt. Aber wir sind eine Unternehmerfamilie und wenn man so etwas anfängt, dann kribbelt es in den Fingern und man muss da weiter machen“, erzählt die Geschäftsfrau. In einem Nebengebäude ihres Nortruper Heuerhauses entsteht derzeit ein Tonstudio, wo Musiker die Möglichkeit haben sollen, ihr Album selbst zu produzieren. Auch für ein Gelände am Golfplatz in Westerholte gibt es Pläne, dort eine Kulturscheune für Konzerte und Eventshows einzurichten.

Das Recht am eigenen Stück behalten

Durch das Musiklabel erhalten die Tonträger der Musiker einen Labelcode sowie zusätzlich einen ISRC-Code für jedes Lied. Dadurch wird gewährleistet, dass die Musiker die Rechte an ihrer Musik behalten. Auch sollen die Codes vor unrechtmäßigen Kopien schützen und die Abrechnung erleichtern, etwa wenn ein Song im Radio gespielt wird. Zwischen Plattenlabel und Musikern gibt es dann einen Bandübernahme-Vertrag, der die jeweiligen Konditionen regelt.

Steinhaus bietet auch Beratung für Musiker und Bands, die ihre Musik vermarkten möchten. Aber Cocobella Music ist ein Plattenlabel und kein Konzertveranstalter, wie sie klarstellt. Künstler und Musiker müssten selbstständig sein und sich ihren Erfolg erkämpfen. „Gerade wenn man als Newcomer startet, muss man sich durchbeißen und jeden Auftritt nehmen, den man kriegen kann“, so die erfahrene Frau. „Der Musik-Markt ist super schnelllebig. Werbung und Social-Media-Präsenz sind da ganz wichtig, um immer wieder aktuell und einfach präsent zu sein“, weiß Steinhaus.

Netzwerk in der Musikbranche aufgebaut

Seit Gründung des Plattenlabels hat sich Kirsten Steinhaus, auch durch Sophias Albumproduktion, ein Netzwerk in der Musikbranche aufgebaut – auch das sei für den Erfolg unerlässlich. Mit den Produzenten, Promotern und Musikern habe sie gute Erfahrungen gemacht. Sie ist froh, dass es mit dem Album ihrer Tochter so gut funktioniert habe, denn auch das zweite Album von Sophia ist schon in Vorbereitung.

„Mein Einstieg ins Musikgeschäft wurde auf jeden Fall erleichtert, weil ich mir um so Viel weniger Gedanken machen musste“, sagt Sophia Steinhaus über die Zusammenarbeit mit Cocobella Music. „Mir wird soweit der Rücken freigehalten, damit ich das tun kann, wofür ich überhaupt das Album aufgenommen habe und was leider in der Musikbranche so oft hinten ansteht: Musik machen.“

Weitere Informationen unter Tel: 0160 /90284624 oder unter www.cocobellamusic.de


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