Mit Klimaschutzpreis belohnt Vier Initiativen im Artland tun etwas für den Klimaschutz

Im Rathaus der Gemeinde Nortrup erhielten die Klimaschützer ihre Urkunden. Die Bürgermeister der Kommunen und Kommunalberater Thomas Jablonski (Zweiter von rechts) lobten ihren Einsatz. Foto: Samtgemeinde ArtlandIm Rathaus der Gemeinde Nortrup erhielten die Klimaschützer ihre Urkunden. Die Bürgermeister der Kommunen und Kommunalberater Thomas Jablonski (Zweiter von rechts) lobten ihren Einsatz. Foto: Samtgemeinde Artland

Nortrup. Die Samtgemeinde Artland und der Energieversorger Innogy haben den Klimaschutzpreis 2018 vergeben. Insgesamt standen für die zahlreichen Initiativen in der Stadt Quakenbrück sowie in den Mitgliedsgemeinden Badbergen, Menslage und Nortrup 2500 Euro zur Verfügung.

Zur Übergabe der Urkunden und Preise kamen Vertreter der Kommunen und des Energieversorgers im Rathaus der Gemeinde Nortrup zusammen.

Und das sind die Preisträger: Die Kindertagesstätte Bethanien in Quakenbrück, der Reit- und Fahrverein Nortrup, der Schützenverein Hahlen und der Schützenbund Vehs hatten in diesem Jahr für umfangreiche energetische Sanierungsmaßnahmen an ihren Gebäude eingesetzt, schreiben Samtgemeinde Artland und Innogy in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Für dieses besondere Umweltengagement seien sie mit dem Innogy-Klimaschutzpreis ausgezeichnet worden.

Preisgelder zwischen 500 und 1000 Euro

Die Kita Bethanien erhält demnach für die Aufrüstung ihres Gebäudes mit einem Blockheizkraftwerk und die Fenstersanierung ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro. Der Reit- und Fahrverein Nortrup bekommt 500 Euro Preisgeld für die Fenstersanierung seines Aufenthaltsraums. Der Schützenverein Hahlen wurde mit 500 Euro bedacht, weil er das Dach des Vereinsheims erneuert und isoliert sowie die Innenbeleuchtung auf LED-Lampen umgerüstet hatte. Die Vertreter des Schützenbundes Vehs freuten sich über ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro, sie hatten die alte Heizung in ihrer Schützenhalle ausgebaut und durch eine neue Brennwerttherme ersetzt. Auch die Beleuchtung verbraucht künftig weniger Energie dank der Umstellung auf LED-Technik. Die Höhe des Preisgeldes orientierte sich laut Pressetext an den Kriterien Wirksamkeit für den Umweltschutz, Innovationsgrad, Kreativität, Vorbildwirkung, Nachhaltigkeit und persönlicher Einsatz.

Jablonski: Umweltschutz-Engagement geschieht oft im Verborgenen

Die Übergabe der Preise nahmen Samtgemeindebürgermeister Claus Peter Poppe und Innogy-Kommunalbetreuer Thomas Jablonski vor. „Jede Initiative für den Umweltschutz verdient unsere Hochachtung und Wertschätzung. Gerade das Umweltschutz-Engagement geschieht oft im Verborgenen. Umso wichtiger ist uns diese Möglichkeit der Auszeichnung“, sagte Jablonski.

Der Klimaschutzpreis wird jährlich für Leistungen verliehen, die zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen beitragen. Die Städte und Gemeinden sind aufgerufen, besondere Projekte zur Prämierung vorzuschlagen. Über die Vergabe entscheidet eine Jury.


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