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Zweitägiges Vergnügen Kleine Schneemänner tanzen Zumba auf Quakenbrücker Weihnachtsmarkt

Von Bjoern Thienenkamp

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Quakenbrück. Eine Rodelpartie ohne Eis, tanzende Schneemänner und eine Schlittenfahrt mit dem Nikolaus – das und mehr bot der 43. Weihnachtsmarkt in Quakenbrück am Samstag und Sonntag.

„Stellen wir uns doch vor, der Regen sei Schnee“, kurbelte Brüggemann in seiner Eröffnungsrede am Samstag das weihnachtliche Gefühl an, als er allen Beteiligten dankte, die Besucher begrüßte und den jungen Sängern der Kindertagesstätten Bethanien. Heilpädagogische Hilfe im Wiesengrund, St. Marien, St. Paulus und St. Sylvester die Bühne überließ. Nach dem Schmücken des Christbaumes gab es reichlich Freifahrten auf dem kunterbunten Karussell, mit den vier UFOs ging es sogar in die Höhe.

Vier Besonderheiten

Gleich vier Besonderheiten fielen auf dem Marktplatz mitten in der Altstadt auf. Erstens lief da ein Nikolaus mit einem Elfen und Kameramann herum. „Wir sind von Regio TV und waren bislang selten bis gar nicht hier, deshalb machen wir das mit Süßigkeiten wieder gut“, sagte Michael Rühl mit der Kamera auf der Schulter. „In den Vorjahren waren wir in Lohne, Vechta und Wardenburg – jetzt ist Quakenbrück dran“, ergänzte Thomas Sandkötter in dem rot-weißen Kostüm. „Wer bei uns gut singt, bekommt etwas Süßes, wer schlecht singt, bekommt eine Zwiebel“, erklärte Sascha Rühl als Stöpsel, dem Weihnachtself Nummer zwölf. Als erstes schnappte sich das Trio aus Lohne den Bürgermeister. Matthias Brüggemann machte den Spaß mit und überzeugte mit sauberer Sangeskunst.

Nikolaus als Fotomodell auf dem Schlitten

Zweitens ist mit Speed Tubing, dem mobilen Rodelspaß aus Osnabrück, auf dem Quakenbrücker Weihnachtsmarkt erstmalig das Vergnügen möglich, als würde in einem Reifen einen zugeschneiten Hang heruntergerutscht. Drittens steht da eine Kutsche mit dem Nikolaus quasi am Steuer, in die eingestiegen werden kann und die dann das Schießen witziger Fotos ermöglicht. Bereitgestellt hat das Gefährt aus dem Baujahr 1927 Christian Eckholt vom Spielzeugladen Dingsbums. „Den habe ich von einem Pferdehof in Brilon gekauft, wo er tatsächlich als Schlitten genutzt wurde“, schilderte Eckholt, 50 Stunden Arbeit für Lackierung und Sockel aufgewendet zu haben. Franziska Janson kletterte auch gleich neben dem Nikolaus auf die Bank. „Das Angebot muss man ja nutzen“, zeigte sich Frauke Janson als Mutter der Achtjährigen auf den ganzen Markt bezogen überzeugt. „Lustig – echt gut“, bewertete Vater Christian Janson seine Fahrt mit der Rodelbahn. Viertens gab es erstmalig rumänische Spezialitäten von Sarmale bis Fasole cu ciolan, von Remus Radu so angeboten, wie es im Restaurant Maria an der Oldenburger Straße serviert wird.


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