Qualitätssiegel erhalten Artländer Verwaltung setzt auf Familienfreundlichkeit

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Sehr zufrieden zeigen sich Gleichstellungsbeauftragte Ann Kristin Schneider, Samtgemeindebürgermeister Claus Peter Poppe (links) und Fachbereichsleiter Stefan Fröhlich über die Auszeichnung als „Familienfreundlicher Arbeitgeber“. Foto: Samtgemeinde ArtlandSehr zufrieden zeigen sich Gleichstellungsbeauftragte Ann Kristin Schneider, Samtgemeindebürgermeister Claus Peter Poppe (links) und Fachbereichsleiter Stefan Fröhlich über die Auszeichnung als „Familienfreundlicher Arbeitgeber“. Foto: Samtgemeinde Artland

Quakenbrück. Landrat Michael Lübbersmann und Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert haben das Qualitätssiegel „Familienfreundliche Arbeitgeber in der Region Osnabrück“ an die Verwaltung der Samtgemeinde Artland überreicht.

Für diese besondere Auszeichnung seien Anforderungen aus insgesamt sieben Themenfeldern zu erfüllen, heißt es in einer Pressemitteilung. Neben einer allgemeinen Beurteilung der Familienfreundlichkeit anhand eines vorab zu beantwortenden Fragenkatalogs habe die Bewertungskommission alle Bewerber in den Betrieben und sich vor Ort eine abschließende Beurteilungsgrundlage verschafft.

Die Samtgemeinde weist in ihrem Schreiben darauf hin, dass sie zahlreiche familienbewusste Angebote für ihre Mitarbeiter vorhalte, die den Alltag mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen erleichtern sollen. Dazu zählten unter anderem flexible Arbeitszeiten und Pausenregelungen, Arbeitszeitkonten, Freistellung im Notfall, alternierende Teleheimarbeit sowie Führungsaufgaben in Teilzeit beziehungsweise reduzierter Vollzeit.

Umfangreiche Befragung

Besonders gewürdigt wurde auch das Engagement der Samtgemeinde Artland für eine umfangreiche Befragung der Beschäftigten und Führungskräfte zum Thema Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf. Mithilfe eines besonderen Erhebungsinstruments sei dabei das Maß des aktuell vorhandenen Familienbewusstseins in der Verwaltung ermittelt worden, teilt die Samtgemeinde mit. Hierbei wurden bereits erreichte Ziele ebenso deutlich sichtbar wie noch vorhandene Defizite. Aufgabe der Verwaltung sei es nun, die noch bestehenden Potenziale und den Nutzen einer familienbewussten Personalpolitik für den Dienstleistungsbetrieb Öffentliche Verwaltung und deren Beschäftigte weiter auszuschöpfen.

Ziel des Qualitätssiegels sei es auch, betriebliches Familienbewusstsein als Wettbewerbsvorteil herauszustellen, welcher die Personalfindung und -bindung positiv unterstütze und zu einer Steigerung der Unternehmensattraktivität führe, wie einschlägige Studien nachhaltig belegten.

Auszeichnung gilt für drei Jahre

Die Auszeichnung wird für die Dauer von drei Jahren verliehen und stellt somit kein „Ruhekissen“ für die jeweiligen Arbeitgeber dar. Nach Ablauf der Geltungsdauer sind erneut Nachweise darüber zu erbringen, ob die Kriterien weiterhin erfüllt werden.

Eine breite Akzeptanz und das vermehrte Bemühen lokaler Unternehmen, diese Auszeichnung zu erhalten, fördern nicht nur die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf, sondern schaffen zudem Standortvorteile. Auf diese Weise werden gesellschaftlich relevante Faktoren wie der Zuzug von jungen Familien, die Kaufkraft in der Region, die Attraktivität des Standortes und soziale Integration wesentlich gestärkt, heißt es in dem Schreiben. Die Verwaltung der Samtgemeinde Artland gehe hierfür mit gutem Beispiel voran.


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