Stadt übernimmt die Kosten Menslager Straße in Quakenbrück bekommt Fußgängerampel

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Die Menslager Straße (Landesstraße 60) müssen einige Kinder der Grundschule Neustadt auf ihrem Weg zur Schule überqueren. Eltern und Politiker fordern schon seit Langem eine Querungshilfe im Bereich der Einmündung des Klaushagenwegs. Diese wird nach dem Willen des Rates nun angeschafft. Foto: Christian Geers/ArchivDie Menslager Straße (Landesstraße 60) müssen einige Kinder der Grundschule Neustadt auf ihrem Weg zur Schule überqueren. Eltern und Politiker fordern schon seit Langem eine Querungshilfe im Bereich der Einmündung des Klaushagenwegs. Diese wird nach dem Willen des Rates nun angeschafft. Foto: Christian Geers/Archiv

Quakenbrück. Der Schulweg an der Menslager Straße in Quakenbrück wird sicherer. Dort soll im kommenden Jahr eine Fußgängerampel aufgestellt werden. Das kostet die Stadt rund 65.000 Euro.

Die Bewohner im Stadtteil Neustadt dürften zufrieden sein: Auf der Menslager Straße wird eine Fußgängerampel installiert. Einstimmig hat der Stadtrat entschieden, die Kosten für die Installation (65.000 Euro) zu tragen und auch für die jährliche Unterhaltung in Höhe von 1000 Euro aufzukommen. Die Rede ist von einer sogenannten Dunkel- oder Schlafampel, die nur aktiv wird, wenn sie gedrückt wird, wenn also Fußgänger die Straße überqueren wollen.

Kein neues Thema für den Stadtrat

„Wie oft haben wir das Thema Ampel an dieser Stelle schon diskutiert?“, fragte Heinrich Bley (CDU) in der Sitzung. Die Antwort gab er selbst und wies auf die vielfältigen Bemühungen in der Vergangenheit hin. So hatte die Stadt auf der Menslager Straße in Höhe des Klaushagenweges gefordert, die vorhandene bauliche Querungshilfe mit einem Zebrastreifen auszustatten. Genau das aber war nach einer Verkehrsschau, an der die Samtgemeinde Artland als Untere Verkehrsbehörde, Polizei und Land als Eigentümer der Menslager Straße teilgenommen hatten, abgelehnt worden. Der Grund: Die in den Richtlinien für Zebrastreifen geforderten Zahlen für Fahrzeuge und Fußgänger wurden nicht erreicht. Anders sah es jedoch bei einer Ampel aus: Die kann mit dem Einverständnis des Landes aufgestellt werden, wenn die Gemeinde selbst die Kosten übernimmt.

Ratsfraktionen einstimmig für Kostenübernahme

Zustimmung dazu gab es auch von den übrigen Stadtratfraktionen. Andreas Henemann (Bündnis 90/Die Grünen) kritisierte, „dass die Kosten an der Stadt hängen bleiben“. SPD-Fraktionsvorsitzender Thomas Fisse (SPD) stellte klar, „dass uns nichts zu teuer sein sollte, wenn es um die Sicherheit der Kinder geht“. Das sei „sehr gut angelegtes Geld im Interesse der Kinder und Anwohner“, sagte Linken-Sprecher Andreas Maurer. „Wir waren ja von vornherein dafür“, ergänzte Manfred Neebuhr (FDP). Er habe selbst oft erlebt, das an besagter Stelle gerade in den Morgenstunden viel Verkehr herrsche.


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