Andreas Igelmann zurückgetreten Karl-Heinz Budke wieder Vorsitzender der Artland-SPD

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Gratulation: Hannelore Memering überreichte Karl-Heinz Budke zur Wahl einen Blumenstrauß; mit dabei: Vorstandsmitglieder und SPD-Bezirksgeschäftsführer Olaf Abdinghoff-Feldkemper (Dritter von links). Foto: SPD ArtlandGratulation: Hannelore Memering überreichte Karl-Heinz Budke zur Wahl einen Blumenstrauß; mit dabei: Vorstandsmitglieder und SPD-Bezirksgeschäftsführer Olaf Abdinghoff-Feldkemper (Dritter von links). Foto: SPD Artland

Quakenbrück/Nortrup. Karl-Heinz Budke ist wieder Vorsitzender der Sozialdemokraten im Artland. Der Nortruper Bürgermeister übernahm den Vorsitz des SPD-Samtgemeindeverbandes Artland von Andreas Igelmann. Der Menslager, seit 2017 im Amt, war aus persönlichen Gründen zurückgetreten.

Die Delegiertenversammlung des Samtgemeindeverbandes, die in der Schützenhalle des Neustädter Schützenbundes in Quakenbrück zusammentrat, wählte Budke mit großer Mehrheit zum Vorsitzenden, teilt der Verband per Presseerklärung mit. Er hatte diese Position bereits von 2002 bis 2013 inne. Zuvor hatte der Nortruper sich und sein Programm vorgestellt. Er wolle an die Erfolge aus der Vergangenheit anknüpfen und auch für zukünftige Themen Ansprechpartner und Unterstützer sein.

Bis zur nächsten ordentlichen Vorstandswahl im Amt

Die Nachwahl Budkes gelte zunächst bis zur nächsten ordentlichen Vorstandswahl, erläuterte Olaf Abdinghoff-Feldkemper, Geschäftsführer des SPD-Bezirks Weser-Ems, der als Gast an der Veranstaltung teilnahm. Budke erklärte, dass er jedoch auch dann für das Amt des Vorsitzenden zur Verfügung stehe, so er denn gewählt würde.

Diskussion mit SPD-Bezirksgeschäftsführer

Neben der Wahl des Vorsitzenden referierte Olaf Abdinghoff-Feldkemper zur Thematik des Abends „Was machen die da oben?“ über die aktuelle Situation der SPD. Kompetent erläuterte er die geplanten Abläufe und den angelaufenen Prozess innerhalb der Partei. Bedeutsam erscheine ihm die mehrphasige Einbindung der Parteibasis und der gesetzte Beschlusstermin im Jahr 2019. Bis dahin sollten störende Maßnahmen und Aktivitäten in den oberen Ebenen der Partei möglichst vermieden werden. Er sehe allerdings, dass in einzelnen Punkten und Entscheidungen der Führungsebene Fehleinschätzungen der Wirkung und der Mehrheitsmeinung außerordentlich groß gewesen seien. Das müsse besser werden, so seine Forderung.

Kritik der Parteibasis an Bundesvorstand

Die folgende Diskussion mit weiteren auch kritischen Fragen aus der Versammlung zeigte nach Angaben des SPD-Samtgemeindeverbandes Artland, wie sehr Abdinghoff-Feldkemper mit seinen Thesen den Nerv in dieser Thematik getroffen habe und dass die Parteibasis mit einigen getroffenen Entscheidungen im Willy-Brandt-Haus nicht einverstanden sei. Sein Fazit: Alle Ebenen müssten aktiv werden. Auch die Meinung der Basis müsse in Berlin gehört werden, so Olaf Abdinghoff-Feldkemper weiter.


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