Besichtigung am Sonntag möglich Neue Auen werten Hase in Quakenbrück ökologisch auf

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Gut für den Naturhaushalt: An der Großen Mühlenhase hat die Stadt Quakenbrück zwei neue Stillgewässer geschaffen. Im Hochwasserfall bieten sie ein zusätzliches Stauvolumen von rund 11.000 Kubikmetern. Das Bild entstand im Sommer. Foto: Hase-WasserachtGut für den Naturhaushalt: An der Großen Mühlenhase hat die Stadt Quakenbrück zwei neue Stillgewässer geschaffen. Im Hochwasserfall bieten sie ein zusätzliches Stauvolumen von rund 11.000 Kubikmetern. Das Bild entstand im Sommer. Foto: Hase-Wasseracht

cg/pm Quakenbrück. An der Großen Mühlenhase am nördlichen Stadtrand Quakenbrücks sind in den vergangenen Monaten zwei neue Stillgewässer entstanden. Am Sonntag, 11. November, um 14.30 Uhr haben Interessierte Gelegenheit, mehr über das Projekt zu erfahren.

Vor fast genau einem Jahr hatte der Quakenbrücker Stadtrat beschlossen, an der Großen Mühlenhase eine zusätzliche Überflutungsfläche zu schaffen. Für diesen zusätzlichen künstlich hergestellten Überflutungsraum, Sekundäraue genannt, hatte sich der Rat im Dezember 2017 mit Blick auf das geplante Baugebiet „Hartlage-West“ einstimmig ausgesprochen. Im Falle eines Hochwassers sollen in den beiden Stillgewässern rund 11.000 Kubikmeter Stauraum als Sicherheitspuffer geschaffen werden. 140.000 Euro investierte die Stadt in den Hochwasserschutz. Der Landschaftsverband Hase-Wasseracht aus Essen/Oldenburg hatte im Frühsommer mit dem Bau begonnen, nach er zuvor die Ausbaupläne im Detail vorgestellt hatte.

Sohle so tief wie die Hase

Die neue Aue liegt östlich der Großen Mühlenhase und besteht aus zwei Stillgewässern. Diese beiden Ruhebereiche führen das ganze Jahr über Wasser und sollen einen Mindestwasserstand von einem Meter nicht unterschreiten. Die Sohle der kleinen Wasserbereiche liegt deshalb auch so tief wie die der Großen Mühlenhase. Nach Berechnungen des Ingenieurs der Hase-Wasseracht wird die Haseaue ein- bis zweimal im Jahr überflutet.

Treffpunkt am Hartlager Weg/Ecke Bremer Straße

Im Zuge der Aktionswochen Fließgewässerentwicklung bietet der Verein zur Revitalisierung der Haseauen in Zusammenarbeit mit dem Dachverband Hase und dem Sportfischerverband am Sonntag, 11. November, die Besichtigung der neuen Biotope an. Beginn ist um 14.30 Uhr, Treffpunkt der Teilnehmer ist der Hartlager Weg/Ecke Bremer Straße. Unterstützt werden die Aktionswochen von der Bingo-Umweltstiftung, der Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück, der Gewässerkooperation Hase und der Volksbank Osnabrück.


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