Neue Vorfahrtsregelung Teil des inneren Rings in Quakenbrück jetzt Tempo-30-Zone

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Weiße Wartelinien weisen auf der St.-Annen-Straße darauf hin, dass an der Einmündung der Kolpingstraße jetzt die Vorfahrtsregelung „rechts vor links“ gilt. Am Dienstag brachten Mitarbeiter der Lohner Firma Schmidt-Thie-Plast die Fahrbahnmarkierung auf.Foto: Mirko NordmannWeiße Wartelinien weisen auf der St.-Annen-Straße darauf hin, dass an der Einmündung der Kolpingstraße jetzt die Vorfahrtsregelung „rechts vor links“ gilt. Am Dienstag brachten Mitarbeiter der Lohner Firma Schmidt-Thie-Plast die Fahrbahnmarkierung auf.Foto: Mirko Nordmann

Quakenbrück. Ein erster 1,1 Kilometer langer Abschnitt des inneren Ringes in Quakenbrück ist seit Dienstag Tempo-30-Zone. Im Bereich zwischen der Auf-und Abfahrt der B 68 an der St.-Annen-Straße und der Fußgängerampel an der Wilhelmstraße ändert sich an zwei Kreuzungen die Vorfahrtsregelung.

Erst vor sechs Wochen hatte der Quakenbrücker Stadtrat mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linke die Einrichtung von Tempo-30-Zonen auf dem inneren Ring von der Ab- und Abfahrt der Bundesstraße 68 an der St.-Annen-Straße im Norden über die Friedrich-Ebert-Straße bis zum Kreisverkehr an der Badberger Straße im Süden beschlossen. Der Ratsbeschluss sieht eine Umsetzung in zwei Schritten vor, von denen der erste nun erfolgt ist.

Durch die Einrichtung einer Tempo-30-Zone ändert sich auf dem ersten Teilstück nicht nur die zulässige Höchstgeschwindigkeit, sondern auch die Vorfahrtsregelung. In Tempo-30-Zonen gilt zwar generell die Regelung „rechts vor links“, an übersichtlichen Stellen kann davon aber abgewichen werden. So bleibt die bisherige Regelung im Kreuzungsbereich Lange Straße/Farwicker Straße/St.-Annen-Straße/Friedrich-Ebert-Straße ebenso bestehen wie an den Einmündungen „Schiphorst“ und „Am Haseufer“. Hier sind dann die einmündenden Straßen nach wie vor wartepflichtig. Kein Handlungsbedarf besteht freilich am Kreisverkehr Friedrich-Ebert-Straße/Kreuzstraße/Wilhelmstraße/Bürgerstraße.

Damit bleiben nur noch zwei Einmündungen über, an denen die Verkehrregelung auf „rechts vor links“ geändert wird. Da ist zum einen im Bereich Kolpingstraße/St.-Annen-Straße der Fall und an der Kreuzung Alençoner Straße/Friedrich-Ebert-Straße. Dort brachten Mitarbeiter der Lohner Firma Schmidt-Thie-Plast am Dienstagmorgen die entsprechenden Straßenmarkierungen auf den Asphalt. Die weißen Wartelinien auf der Straße verdeutlichen den Auto- und Fahrradfahrern, dass sie dem von rechts kommenden Verkehr Vorfahrt gewähren müssen. Außerdem weisen zwei Piktogramme auf dem nördlichen Teilstück Verkehrsteilnehmer darauf hin, dass sie eine Tempo-30-Zone befahren.

Mitarbeiter des Bauhofes der Samtgemeinde Artland hatten in den vergangenen Tagen auch die entsprechende Beschilderung angebracht. Bis zum Dienstag waren die Tempo-30-Zonen-Schilder noch abgedeckt. An den Kreuzungen, an denen die Vorfahrtsregelung nun geändert worden ist, sollen Gefahrenzeichen und Hinweisschilder „Vorfahrt geändert“ die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer erhöhen. Diese Beschilderung soll in ein paar Wochen aber wieder entfernt werden.

Für den südlichen Bereich des inneren Ringes – also ab der Fußgängerampel an der Wilhelmstraße bis zum Kreisverkehr an der Badberger Straße – muss noch ein Planungsbüro prüfen, wie dort eine Tempo-30-Zone rechtlich und fachlich korrekt einzurichten ist.


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