Accuracy auf der Bühne Rock im Moor in Menslage erstmals mit Live-Band

Von Bjoern Thienenkamp

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Die Band Accuracy aus Leer und Moormerland war ins Hahnenmoor bei Menslage angereist, um beim „Rock im Moor“ ordentlich Party für ein breiteres Altersspektrum zu machen. Foto: Björn ThienenkampDie Band Accuracy aus Leer und Moormerland war ins Hahnenmoor bei Menslage angereist, um beim „Rock im Moor“ ordentlich Party für ein breiteres Altersspektrum zu machen. Foto: Björn Thienenkamp

Menslage. Zwölf Jahre lang hatte ein DJ beim „Rock im Moor“ in der Halle des Schützenvereins Hahnenmoor-Börstel im Menslager Ortsteil Hahnenmoor für Musik und Stimmung gesorgt. Mit Accuracy stand nun erstmalig eine Live-Band auf der Bühne, die das Publikum und den Ablauf verändern sollte.

Der Fuchs war nicht da. Der Hase war nicht da. Aber es war schon irgendwie der Ort, an dem sie sich dem Sprichwort nach zum Gute-Nacht-Sagen hätten treffen müssen, denn die Halle des Schützenvereins Hahnenmoor-Börstel liegt schon sehr ländlich an der Grenze zum Emsland. Gekommen aber waren die fünf harten Jungs der Band Accuracy aus dem ostfriesischen Leer und Moormerland, also quasi vom Moor ins Moor. Und ihr Publikum war natürlich auch da. Zum Gute-Nacht-Sagen kam es aber erst nach einer sehr langen Partynacht.

Band übernachtet im Campingbulli

Marco mit Gesang und Leadgitarre, Tammo mit Rhythmusgitarre und Gesang, Manni an den Drums, Frank am Keyboard und Detlef mit der Bassgitarre, nicht zu vergessen Techniker Klaus und Lars als neuer Beleuchter, das war die Kombination, die ordentlich Spaß und eine breite Musikpalette in die Hütte brachte. „Die Band besteht schon seit mehr als 20 Jahren, wurde als Schülerband gegründet“, erklärte Detlef. „Seit ich vor 18 Jahren dazugekommen bin, besteht die Band in der gleichen Besetzung“, sagte der Bass-Bär. Unterwegs seien sie mit einem großen Truck mitsamt Anhänger für die Ausrüstung und einem Campingbulli, denn sie würden vor Ort übernachten. „Wenn wir nachts fertig sind, dann sind wir auch fertig“, erklärte Detlef. So wie früher, von der Kieler Woche noch nach Hause, das würden sie heute nicht mehr machen. Etwa 25 Auftritte würden die nebenberuflichen Musiker jährlich absolvieren. „Unser Ziel ist es, die Leute zum Wuppen zu bringen, wir machen das nicht fürs Geld, sondern aus Leidenschaft“, hob der Bass-Bär hervor.

Zwölf Partys waren klasse

„Die zwölf Partys mit DJ waren immer klasse, aber das Publikum wurde immer jünger, verbunden mit dem entsprechenden Ärger draußen vor der Tür“, bedauerte Reinhard Schönfeld, der zusammen mit Volker Bunte den Vorstand vom Schützenverein repräsentiert. Nun wollte man beim „Rock im Moor“, das zusammen mit der Dorfjugend veranstaltet werde, ein anderes Publikum sowie einen früheren Ablauf bekommen. „Das ist heute Abend mit handgemachtem Rock aus den 60er- und 70er-Jahren und dem sehr gemischten Publikum mit den 17- bis 60-Jährigen auch recht gut gelungen“, sagt der Angelbecker. Die Trendwende mit dem frühen Anfang sei nicht ganz gelungen, aber sie sei da.


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