Die größte Knallcharge Atze Schröder in Quakenbrück und Osnabrück

Meine Nachrichten

Um das Thema Samtgemeinde Artland Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Mit Lockenhelm und Pornobrille kommt Atze Schröder am Freitag nach Quakenbrück sowie am 22. und 23. November nach Osnabrück. Foto: Elvira PartonMit Lockenhelm und Pornobrille kommt Atze Schröder am Freitag nach Quakenbrück sowie am 22. und 23. November nach Osnabrück. Foto: Elvira Parton

Quakenbrück/Osnabrück. Atze Schröder ist eine der größten Knallchargen der deutschen Comedy-Szene. Mit seinem Programm „Turbo“ gastiert er am Freitag, 2. November, in der Artland Arena in Quakenbrück sowie am 22. und 23. November in der Osnabrück-Halle in Osnabrück.

Atze Schröder muss wohl nicht mehr vorgestellt werden. Der Mann mit den Minipli-Locken, den engen Jeans und der getönten Sonnenbrille ist einer der erfolgreichsten Comedians Deutschlands. Er gewann zahlreiche Preise, verkaufte etliche CDs und DVDs und tritt üblicherweise in vollen Häusern auf. Auch seine Art des Humors ist berühmt und berüchtigt. Atze Schröder zeigt sich auf der Bühne und im Fernsehen als Mann des Volkes. „Ich will, dass die Leute in meiner Show vollkommen abschalten können. Da will ich nicht über Probleme reden, sondern diese eher lächerlich machen“, erklärte er im Sommer in einem Interview mit der Münchner Abendzeitung.

Dennoch hat die Flüchtlingsbewegung den Mann aus dem Ruhrpott nachdenklich gestimmt. Er kommt aber nicht mit schlauen Sprüchen oder Lösungsvorschlägen daher, sondern empfiehlt in seiner typisch launigen Art: „Hört doch auf zu jammern, es geht uns doch saugut.“

In seinem Programm „Turbo“ spiegelt sich das soziale Engagement Schröders wieder. Auch wenn es in seinem Publikum Zuschauer geben wird, die sich gegen die Aufnahme von Flüchtlingen aussprechen und er mit ihnen auf einen Konfrontationskurs geht, will er das Thema nicht verschweigen. Er redet darüber, dass eine syrische Flüchtlingsfamilie in seiner Nachbarschaft lebt und er mit ihnen feiere, sagte er im Interview mit der Münchner Abendzeitung. „Solche Nummern tragen im günstigsten Fall dazu bei, Ängste abzubauen. Hier war es so, dass die Autoren strikt gegen die Thematik waren, die meinten: Verbrenn’ dir nicht die Finger daran. Ich wollte es aber unbedingt.“

Außerdem arbeitet sich Atze Schröder in „Turbo“ an den Tücken der modernen Welt ab. Er spricht über soziale Netzwerke oder Dating-Apps: „Es gibt Paare, die hätten sich ohne Filter gar nicht gefunden.“ Und er redet über ein nahe liegendes Thema, das gerade den Osnabrückern auf den Nägeln brennen dürfte: den Verkehr. Er empfiehlt Gelassenheit bei der Kontaktaufnahme mit den Mitmenschen und auf dem Weg mit dem Auto morgens zur Arbeit einfach mal zehn Minuten vor der grünen Ampel stehen zu bleiben: „Was meinst du, wie viele Leute du dann kennen lernst?“

Atze Schröder, Artland Arena, Quakenbrück, Fr., 2. 11.; Osnabrückhalle, Osnabrück, Do., 22. 11., und Fr., 23. 11., je 20 Uhr, Eintritt: 38/35,70 Euro. Karten erhältlich unter www.deinticket.de.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN