Dualer Pflege-Studiengang Vierter Examensjahrgang verlässt Quakenbrücker Fachschule

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Viel Lob von Dozenten, Schulleitung und Geschäftsführung erhielt der vierte Examensjahrgang des Dualen Studiengangs Bachelor in Pflege, der in Quakenbrück ins Berufsleben verabschiedet wurde.Foto: CKQ/Jutta BöningViel Lob von Dozenten, Schulleitung und Geschäftsführung erhielt der vierte Examensjahrgang des Dualen Studiengangs Bachelor in Pflege, der in Quakenbrück ins Berufsleben verabschiedet wurde.Foto: CKQ/Jutta Böning

Quakenbrück. Bereits zum vierten Mal hat die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege in Quakenbrück einen Examensjahrgang des Dualen Studiengangs Bachelor in Pflege verabschiedet. Die Ausbildung wird seit 2011 in Kooperation mit der Hochschule Osnabrück und mehreren weiteren kooperierenden Fachschulen im Christlichen Krankenhaus Quakenbrück (CKQ) angeboten.

Schwerpunkte der vierjährigen Ausbildung liegen unter anderem in der eigenverantwortlichen Organisation und Durchführung komplexer Aufgaben wie der Steuerung pflegetherapeutischer Prozesse auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse, der Information, Anleitung und Beratung von Patienten, Bewohnern und Angehörigen. Die Absolventen arbeiten in der Pflege in allen Bereichen des Gesundheitswesens sowohl im stationären als auch im ambulanten Sektor.

Motto: „Zeiten ändern sich“

Nach dem Abschlussgottesdienst in der Kapelle Arche nahmen die Examinierten in einer Feierstunde im Hörsaal ihre Zeugnisse in Empfang. Der Jahrgang hatte sich das Motto „Zeiten ändern sich“ ausgesucht. Auf dieses Motto ging laut Pressemitteilung auch CKQ-Geschäftsführer Matthias Bitter in seiner Ansprache ein. Er warf einen Blick auf prägnante Personen und Ereignisse des Jahres 2014, in dem die Absolventen mit ihrer Ausbildung starteten sowie auf die Situation der Gegenwart, die mit der Gründung der Pflegekammer, der geplanten Einführung einer Gesundheitsapp und dem Pflegepersonalstärkungsgesetz neue Akzente setzt. „Danke für die Bereicherung, die Sie unserem Haus gegeben haben“, sagte Bitter, „Sie haben sich immer auf neue Dinge und Situationen eingelassen.“ Für die Zukunft wünschte er den Examinierten viel Kraft und Mut: „Sie haben alle Möglichkeiten, viel zu erreichen.“

Lob für hohe Lern- und Arbeitsmoral

Der Dank des Schulleiters Rüdiger Sievert richtete sich an das Dozententeam, den Prüfungsausschuss, die an der Ausbildung beteiligten Kooperationspartner, die Leitungen und Praxisanleiter auf den Stationen, das Küchenteam und an die Krankenhausseelsorgerinnen. Sievert lobte die hohe Lern- und Arbeitsmoral des Kurses, eine Einschätzung, die auch die guten Vornoten und die Examensergebnisse bestätigten. Viele der Studenten nutzten die Praktikumszeit für eine Tätigkeit im Ausland. Ziele waren Brasilien, Portugal, Großbritannien und Österreich. „Ab Oktober werden einige von Ihnen ihr Wissen direkt in der Pflege am Patienten einsetzen und weitere Erfahrungen sammeln. Ich erinnere: Um die Profession der Pflege zu stärken wurde der Studiengang letztendlich ins Leben gerufen“, betonte Sievert. Andere Absolventen gingen in die Pflege mit einem parallel laufenden Studium oder planten, einen Master-Studiengang gleich an den Bachelor Studiengang anzuschließen. „Was immer Sie auch tun – ich bin sicher, dass sich durch Ihr Wissen die Qualität der Pflege verbessern wird.“

Anschließend richtete Matthias Brüggemann, Bürgermeister der Stadt Quakenbrück und Leiter des Zentralen Funktionsdienstes im CKQ, seine Glückwünsche an die Examinierten, deren Feier mit einem Imbiss und gemütlichem Beisammensein abgerundet wurde.


Die Absolventen

Emine Akbulut, Damme; Kevin Bley, Garrel; Saskia Dinklage, Bühren; Lea Harnisch, Wilhelmshaven; Corinna Hömer, Bersenbrück; Lisa Horstmann, Vechta; Maike Juds, Leer; Saskia Kiontke, Quakenbrück; Irene Klippenstein, Badbergen; Kristin Lampe, Damme; Mareike Lohmeyer, Leer; Katharina Nelz, Oldenburg; Lisa Nolte, Bersenbrück; Hannah Robke, Rieste; Stephanie Wüst, Badbergen.

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