Bis 12. Januar 2019 Neuenkirchener Künstler stellen in Quakenbrück aus

Von Alexandra Lüders

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Quakenbrück. Hobbykünstler aus Neuenkirchen stellen ihre Werke zum Thema „Kirschen aus Nachbars Garten“ im Christlichen Krankenhaus Quakenbrück aus. Die Ausstellung läuft bis 12. Januar 2019.

Mit einem Zitat von Bettina von Arnim (1785–1859) eröffnete Gerd-Heinrich Reitzig die Kunstausstellung „10x anders: Kirschen aus Nachbars Garten“ in der Arche des Christlichen Krankenhauses Quakenbrück. Die Künstler Margret Berling, Reinhard „ReinART“ Dasenbrock, Rita Denning, Margarete Joseph, Hildegard Leben, Dorothee Plack und Marianne Schulze zeigen bis 12. Januar 40 ausgewählte Werke in der Arche-Galerie und im angrenzenden Vorraum verschiedener Stationen der Klinik. Die Präsentationen zeigen eine „bunte Vielfalt kreativen Schaffens“, wie der Qualitätsmanager des Krankenhauses Frank Schwietert in seiner Begrüßung anerkennend bemerkte. Er dankte der Initiatorin, seiner malenden Kollegin Hildegard Leben, für die Empfehlung dieser im Jahr 2016 gegründeten Künstlergruppe aus Neuenkirchen.

Begeisterung für Farben und Formen

Wie Gerd H. Reitzig, Vorsitzender des Fürstenauer Kunstvereins Wir, während der Vernissage darlegte, sei den Ausstellenden die Freude am Experimentieren, die Begeisterung für Farben und Formen und eine vielfältige Kreativität gemeinsam, deren Ergebnisse bereits zum fünften Mal in der Öffentlichkeit ausgestellt werden. Denn die Kunst könne nur gelingen, wenn sie ein Gegenüber habe, das verweile und das Auge ruhen lasse, das seine Eindrücke zu fassen und zu durchdenken suche, das selbstbewusst und reflektierend der Malerei, den Materialbildern und den Objekten begegne, forderte Reitzig die Besucher zur Betrachtung der Bilder auf: „Lassen Sie sich in ein stillschweigendes Gespräch mit der Welt der Farben und Formen der Bilder ein oder nehmen Sie teil an der ‚Malerfreude‘ wie sie der Schriftsteller und Aquarellmaler Hermann Hesse in einem Gedicht beschreibt.“

„Elchweg“ trifft auf „Kirschen aus Nachbars Garten“

Reitzig charakterisierte Malstil und Vorgehensweise der einzelnen Künstler, die mit Acryl- und Ölfarben, Strukturpaste und anderen Materialien auf Leinwänden, CDs, handgeschöpftem Papier und Holz ihre Inspirationen ausgelebt haben. Dadurch sind zauberhafte Werke wie das „Elchweh“ von Hildegard Leben, der „Jagdtag“ von Rita Denning oder auch das titelgebende Bild „Kirschen aus Nachbars Garten“ von Marianne Schulze entstanden.

Neben seinem Plädoyer für malende Frauen lobte Gerd H. Reitzig auch die impulsgebenden Exponate und Kunstaktionen von Reinhard Dasenbrock, der die Gruppe „10x anders“ in einem Kunstprojekt zusammengeführt hatte. Dasenbrock dankte abschließend der Organisatorin Hildegard Leben, dem begleitenden Pianisten Franz Langelage und dem Ehepaar Reitzig für ihr Engagement.


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