Heinrich Titzmanns letztes Werk Spatenstich für DRK-Rettungswache am Quakenbrücker Krankenhaus

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Einen echten Spatenstich für die neue Rettungswache neben dem Quakenbrücker Krankenhaus gab es als konzertierte Aktion aller Beteiligten. Foto: Josef PohlEinen echten Spatenstich für die neue Rettungswache neben dem Quakenbrücker Krankenhaus gab es als konzertierte Aktion aller Beteiligten. Foto: Josef Pohl

pm/jp Quakenbrück. Einen neuen Standort erhält die Rettungswache des Christlichen Krankenhauses Quakenbrück (CKQ). Sie wird zukünftig in der Kuckucksstraße/Ecke Danziger Straße – also wesentlich günstiger – für die Anfahrt der Rettungswagen liegen. Zum Frühjahr 2019 soll der Bau fertiggestellt sein.

Dafür wird, wie die Verantwortlichen beim offiziellen ersten Spatenstich für das Projekt erläuterten, das dort befindliche Gebäude um- und ausgebaut sowie um eine Fahrzeughalle ergänzt. Durch den Einsatz eines zweiten Rettungswagens und die Vergrößerung des Teams ist sowohl der Bedarf an Personalräumen als auch an Garagenstellplätzen gestiegen. Als Architekt zeichnet der Quakenbrücker Klaus Keller verantwortlich.

Beitrag zur Standortsicherung

„Die Rettungswache ist sozusagen Heinrich Titzmanns letztes Werk. Ich freue mich besonders, dass die Baumaßnahmen jetzt starten. Durch den Um- und Anbau wird der Gebäudekomplex erheblich aufgewertet, und ich appelliere an alle Beteiligten, dass das Projekt zügig beendet wird“, meinte CKQ-Geschäftsführer Matthias Bitter. Sein Vorgänger Heinrich Titzmann freut sich, dass es nun vorangeht und die Mitarbeiter des DRK bessere räumliche Bedingungen bekommen. „Der Bau der Rettungswache ist ein wesentliches Element der Standortsicherung des Christlichen Krankenhauses“, so Titzmann.

Bisher verlief alles reibungslos

Elisabeth Wölfer, DRK-Geschäftsführerin DRK Rettungsdienst und Krankentransport im Landkreis Osnabrück, brachte mit Blick auf die Mitarbeiter der Rettungswache ebenfalls ihren Dank zum Ausdruck. Der bisherige Verlauf des Projekts sei bislang reibungslos verlaufen, und ein Jahr nach Projektstart könne offiziell Spatenstich gefeiert werden.

Birmes: Wichtiger Baustein des Rettungszentrums

„Aus notfallmedizinischer Sicht ist der Neubau der Rettungswache ein wichtiger Baustein unseres Rettungszentrums, auch in Verbindung mit unseren klinischen Einrichtungen, die der Notfallmedizin dienen, wie unter anderen das Trauma-Zentrum und die Stroke Unit“, erklärte Dr. Bernhard Birmes, Ärztlicher Direktor des CKQ und ärztlicher Leiter des Rettungswachen-Standortes: „Mein Dank geht an Heinrich Titzmann, den Landkreis Osnabrück, das DRK und an alle anderen, die sich für das Projekt eingesetzt haben.“ Architekt Klaus Keller freut sich, dass es fast ausschließlich heimische Firmen sind, die am Bau der Rettungswache beteiligt sind: „So liegt der Bau der Halle beispielsweise in den Händen der Firma Wurst aus Bersenbrück. Ich habe die Hoffnung, dass die Halle bis Weihnachten und der gesamte Bau bis zum Frühjahr fertiggestellt sein wird.“


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