Familienfest der Firma Kemper Transrapid ist erstmals Zuschauermagnet in Nortrup

Von Anita Lennartz

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Nortrup. Gut 2.000 Anmeldungen gab es für das Familienfest der Firma Kemper am Samstag anlässlich des 130-jährigen Bestehens. Und wie es sich für eine gute Geburtstagsfeier gehört, gab es reichlich zu essen und zu trinken und ein buntes Unterhaltungsprogramm.

Mit einem Einlassbändchen wiesen sich die geladenen Gäste aus und passierten den Eingang. Auf dem Firmengelände erwartete die Mitarbeiter und deren Angehörigen unter anderem viele Spielmöglichkeiten für die Kinder: Hüpfburg, Bullriding, Hau den Lukas oder Torwandschießen boten kurzweiligen Zeitvertreib und lockten hier und da auch Erwachsene.

Stühle aus Transrapid-Sitzen

Großes Interesses zeigten die Anwesenden an der Besichtigung des Transrapids, wobei unter anderem zu erkennen war, dass Reisen mit der Magnetschwebebahn durchaus komfortabel gewesen wäre. Ein Blick in die Konferenzräume zeigte, dass diese im gleichen Stil wie das Original eingerichtet wurden, sich beispielsweise die blaue Farbe der Sitze im Mobiliar wiederholt.

Die Stühle wurden aus den Sitzen des Transrapids gearbeitet, erfuhren die interessierten Gäste. Mitarbeiter der Firma Kemper standen für Fragen bereit und erläuterten die künftige Nutzung des Transrapids.

Mit Gondel in die Höhe

Eine deutlich kleinere Version der Magnetschwebebahn fand sich auf dem Kuchenbuffet wieder, die vor allen Dingen zur Freude der Kinder angeschnitten wurde. Geschäftsführer Wolfgang Kühnl begrüßte die Gäste am Nachmittag und freute sich, dass zahlreiche Mitarbeiter mit Familie da waren. „Gutes Wetter, gute Stimmung – war wollen wir mehr?“, so Kühnl und mischte sich unter die Geburtstagsgäste. Eis, Crepes, Pizza, Pommes, Kuchen – das kulinarische Angebot ließ kaum Wünsche offen. Mit einer Gondel bestand die Möglichkeit in die Höhe zu fahren und das komplette Firmengelände zu überblicken.

Sechste Generation zu Besuch

Zu den jüngsten Gästen dürfte übrigens wohl die elf Wochen junge Tochter des Geschäftsführers gewesen sein. Die nächste Generation steht also schon in den Startlöchern und vielleicht bleibt das Unternehmen auch in der sechsten Generation im Familienbesitz und sorgt dann weiterhin für Wurst- und Fleischwaren aus dem Artland.


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