Fest für Mitarbeiter und Angehörige Firma Kemper in Nortrup feiert 130-jähriges Bestehen

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Die Zelte sind bereits aufgebaut: Am Samstag, 8. September 2018, feiert die Firma Kemper ihr 130-jähriges Bestehen mit Mitarbeitern und Angehörigen. Natürlich kann auch der Transrapid besichtigt werden, der seit September 2017 auf dem Firmengelände steht. Foto: Jürgen Ackmann.Die Zelte sind bereits aufgebaut: Am Samstag, 8. September 2018, feiert die Firma Kemper ihr 130-jähriges Bestehen mit Mitarbeitern und Angehörigen. Natürlich kann auch der Transrapid besichtigt werden, der seit September 2017 auf dem Firmengelände steht. Foto: Jürgen Ackmann.

Nortrup. Der Transrapid glänzt in der Sonne, die Zelte sind aufgebaut, das Organisationsteam ist im Einsatz: Für die Feier zum 130-jährigen Bestehen der Firma Kemper in Nortrup am Samstag, 8. September 2018, ist – fast – alles vorbereitet.

Seit Oktober 1888 gibt es die Wurst- und Fleischwarenhersteller – gegründet von Hermann Kemper. Noch immer befindet sich das Unternehmen in Familienbesitz, und zwar in der fünften Generation. Alle zusammen haben dafür gesorgt, dass die Geschichte Kempers immer auch eine Geschichte des Wachsens war. Heute gehört das Unternehmen zu den führenden Herstellern unter anderem von Roh- und Brühwurst sowie Koch- und Rohschinken-Spezialitäten in Europa. 1400 Mitarbeiter arbeiten am Hauptsitz in Nortrup sowie am Standort in Cloppenburg.

Den Erfolg will Kemper mit allen Mitarbeitern zusammen feiern – so wie schon aus Anlass des 125-jährigen Bestehens. Schließlich tragen sie das Unternehmen. Am Samstagnachmittag ist zunächst ein Familienfest vorgesehen, zu dem auch alle Angehörigen der Mitarbeiter eingeladen sind. Mehr als 1800 Anmeldungen lägen bereits vor, so Geschäftsführer Wolfgang Kühnl, der zusammen mit Stephan Schmidt das Unternehmen führt. Wahrscheinlich würden es noch mehr Personen. Am Samstagabend ist dann eine große Party mit mehreren Bands ausschließlich für Mitarbeiter und deren Partner geplant.

Transrapid steht im Mittelpunkt

Im Mittelpunkt des Tages wird zudem der 2017 aufgebaute Transrapid stehen. Er war der letzte noch verbliebene Zug, der inzwischen stillgelegten Versuchsstrecke in Lathen. Zwei der jeweils 25 Meter langen Sektionen werden künftig als Konferenzräume genutzt, die dritte Sektion bleibt im Original erhalten, wie Wolfgang Kühnl erklärt. Sie kann künftig von Gästen besichtigt werden – ebenso wie ein kleines Museum, das als Anbau auf Bahnsteigebene des Transrapides entstehen wird. Im Geschoss darunter wird der Werkverkauf eingerichtet.

Mit dem Kauf des Transrapids hat die Familie ihren Vorfahren Hermann Kemper gewürdigt, der die Magnetschwebebahntechnik erfunden hat.


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