Auch Betrieb 50 Jahre alt Goldener Meisterbrief für Quakenbrücker Friseurin Bärbel Brand

Von Alexandra Lüders

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Zum 50-jährigen Bestehen des Friseursalons Brand gratulierten Philipp Eckelt (Kreissparkasse Bersenbrück), der Präsident der Handwerkskammer Reiner Möhle und die stellvertretende Bürgermeisterin Tülay Tsolak (rechts) gratulierten Bärbel Brand (Zweiter von rechts) zum goldenen Doppeljubiläum. Foto: Alexandra LüdersZum 50-jährigen Bestehen des Friseursalons Brand gratulierten Philipp Eckelt (Kreissparkasse Bersenbrück), der Präsident der Handwerkskammer Reiner Möhle und die stellvertretende Bürgermeisterin Tülay Tsolak (rechts) gratulierten Bärbel Brand (Zweiter von rechts) zum goldenen Doppeljubiläum. Foto: Alexandra Lüders

Quakenbrück. In Quakenbrück hat Bärbel Brand ein seltenes Doppeljubiläum gefeiert: Vor 50 Jahren bestand die Friseurin ihre Meisterprüfung, 1968 eröffnete sie auch ihren Salon.

Unter den Gratulanten waren auch Reiner Möhle, Präsident der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, und die stellvertretende Bürgermeisterin Tülay Tsolak.

Lob der Handwerkskammer

„Es ist mehr als außergewöhnlich, dass die Gründerin vier Tage nach der Meisterprüfung ihr Gewerbe anmeldet und vier Tage später einen Frisiersalon eröffnet. Ebenso ungewöhnlich ist, dass Frau Brand nach 50 Jahren noch da ist und ihr goldenes Doppeljubiläum feiert“, sagte Möhle. „Ich bin immer da, wenn man mich braucht, bin morgens die Erste und die Letzte im Salon an der St.-Annen-Straße, weil ich meinen Beruf mit Leidenschaft ausübe. Wenn Not am Mann ist, werde ich so lange aushelfen, wie es geht“, gestand Bärbel Brand, die im Kreise ihrer Mitarbeiterinnen, Freunde und Familienangehörigen ein Gartenfest feierte. (Weiterlesen: Quakenbrücker Friseursalon Brand wird 50 Jahre alt)

Möhle: Gute Aussichten im Handwerk

„Im Moment gibt es keine bessere Perspektive als das Handwerk“, verwies Reiner Möhle nicht ohne Stolz auf eine Million Handwerksbetriebe mit fünf Millionen Mitarbeitern bundesweit. 11.000 Betriebe seien Mitglied in der regionalen Handwerkskammer. Der Präsident verwies darauf, dass Deutschland weltweit um sein Meistersystem beneidet werde, weil es eine fundierte Qualifizierung von Fachleuten beinhalte.


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