Lehrwerkstatt gehört zum Konzept MIT besichtigt Quakenbrücker PPS Pipeline Systems

Von Bernard Middendorf

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MIT-Mitglieder und PPS-Geschäftsführung vor imposanter Kulisse: Bis zu 110 Tonnen bringen die Spezialmaschinen, die beim Pipeline-Bau eingesetzt werden, auf die Waage. Foto: Bernard MiddendorfMIT-Mitglieder und PPS-Geschäftsführung vor imposanter Kulisse: Bis zu 110 Tonnen bringen die Spezialmaschinen, die beim Pipeline-Bau eingesetzt werden, auf die Waage. Foto: Bernard Middendorf

Quakenbrück. Mit imposanten Zahlen hat Geschäftsführer Ansgar Kortbus jetzt aufgewartet, als Mitglieder der CDU-Mittelstandsvereinigung MIT die Firma PPS Pipeline Systems besichtigten.

Das Unternehmen – tätig in den Geschäftsfeldern Gas, Öl, Wasser und Chemie – beschäftigt mehr als 600 Mitarbeiter, erzielt eine jährliche Bauleistung von rund 140 Millionen Euro und ist auch am Projekt „Eugal“ beteiligt. Zur Belegschaft gehören mehr als 20 Auszubildende.

Die Besucher zeigten sich beeindruckt von den internationalen Aktivitäten. Vorläuferin der PPS-Gruppe war die 1954 gegründete Firma Winter Rohrbau. Sie wurde später von der Preussag übernommen, bevor 2002 die Habau-Group, ein österreichisches Familienunternehmen, zur Muttergesellschaft wurde.

„Wir leben von der Schweißtechnik“

Ansgar Kortbus erläuterte, bei 40 Millionen Euro Umsatz würden 50 bis 70 Prozent der Jahresleistung im Pipelinebau erbracht: „Wir leben von der Schweißtechnik.“ Außer bei erdverlegten Rohren sei man auch im Anlagenbau, bei Stillstandarbeiten und bei Spezialprojekten wie Druckbehältern und Gaskavernen engagiert. PPS habe beim Projekt Eugal in Arbeitsgemeinschaft mit der Habau die kompletten Rohr- und Tiefbauarbeiten für die Lose eins und zwei erhalten. Dank qualifizierter Mitarbeiter und neuester Maschinentechnik sei das Ziel stets die Position als Marktführer, betonte Sascha Umlauf, Geschäftsbereichsleiter Winter Rohrbau: „Wir bieten Komplettlösungen an.“

Qualifizierte Ausbildung eigener Fachkräfte

Bei einem Gang über das Betriebsgelände erklärte Manuela Holthaus als Leiterin der Fertigung Arbeitsabläufe wie das Schweißen großdimensionierter Rohre. Etwa 50 Mitarbeiter produzieren Module für Pipeline- und Anlagenbau. Schweißnähte werden vom Tüv streng kontrolliert und geröntgt. Höchste Priorität hätten Qualität und Sicherheit. Imposant für die Besucher: Der hochwertige Maschinenpark auf dem ehemaligen Lear-Gelände.

Qualifizierte Ausbildung eigener Fachkräfte ist für die Firmenleitung ein großes Anliegen, das wurde bei Fragen der MIT-Gäste deutlich. Die mit Maschinen und EDV-Technik ausgestattete Lehrwerkstatt gehöre zum Konzept. „Wir suchen immer gute Auszubildende“, unterstrich Ansgar Kortbus.


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