Kegelklub besteht 25 Jahre „Die Trockenen“ in Quakenbrück sind so fit wie eh und je

Von Bernard Middendorf

Meine Nachrichten

Um das Thema Samtgemeinde Artland Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Die Kegelleidenschaft verbindet sie seit 1993 – und ihr trockener Humor; von links: „Kerli“ Ludmann, Alois Bachmann, Heinz Schlüter, Heinz Meyer, Michael Schibalski und Klaus Posdorfer Foto: Bernard MiddendorfDie Kegelleidenschaft verbindet sie seit 1993 – und ihr trockener Humor; von links: „Kerli“ Ludmann, Alois Bachmann, Heinz Schlüter, Heinz Meyer, Michael Schibalski und Klaus Posdorfer Foto: Bernard Middendorf

Quakenbrück. Trocken ist ihr Humor, genauso trocken auch ihr Name: Man schrieb das Jahr 1993, als sich im Dianenwald ein kleiner Kegelklub konstituierte, der alsbald die originelle Vereinsbezeichnung „Die Trockenen“ auf seine Fahnen schrieb. Die Gründer trotzten – was die knappe Personaldecke betraf – allen Höhen und Tiefen und feierten jetzt bei bester Gesundheit ihr 25-jähriges Jubiläum.

Dass es im Schützenhof noch eine Kegelbahn gibt, ist nicht allen Quakenbrückern bekannt. Dass dort außer Geselligkeit auch durchaus sportlicher Ehrgeiz eine Rolle spielt, erst recht nicht. Vor einem Vierteljahrhundert schloss sich dort ein kleiner Kreis von Kegelfreunden zusammen und erlangte bald zunehmende Bekanntheit unter den Quakenbrücker Vereinen. Mehrere der aktiven Mitglieder Alois Bachmann, „Kerli“ Ludmann, Heinz Meyer, Michael Schibalski, Heinz Schlüter und Schützenhofwirt Klaus Posdorfer gehörten bereits zu den Gründervätern.

Mitglieder gehen auch auf Kegeltour

„Kegeln ist eine Präzisionssportart, bei der ein Spieler von einem Ende einer glatten Bahn aus (Kegelbahn) mit kontrolliertem Schwung eine Kugel ins Rollen bringt, um die am anderen Ende der Bahn aufgestellten neun Kegel umzulegen“, lautet die Definition; offizielle Regeln sind also ziemlich umständlich und wohl kaum geeignet, jemanden vom Hocker zu reißen. „Die Trockenen“ nehmen’s lockerer, ob Pumpen oder „Alle Neune“, variieren ihre Wurftechniken auf der Scherenbahn, gönnen sich aber auch Abwechslung, zum Beispiel auf Kegeltouren.

Verwechslung mit „Wildecker Herzbuben“

Spaß haben sie dabei reichlich: „Wir waren 2015 auf einem Weinfest an der Mosel“, erzählt Michael Schibalski. Das Zelt sei sehr stark mit Holländern besetzt gewesen. „Die haben ernsthaft zwei von uns für die ‚Wildecker Herzbuben‘ gehalten und sogar La-Ola-Wellen gemacht.“ Bei der Erinnerung an diesen Vorfall schmunzeln alle sechs – trockener Humor eben, und der hält jung.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN