Auszubildende absolvieren Praktika Zwei Spanier lernen in Quakenbrück Klinikalltag kennen

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Wertvolle Einblicke gewannen die Auszubildenden Laura Contieras Velardo (Siebte von links) und Aitor Marcos Pedrón (Neunter von links) aus Spanien, hier mit Vertretern des Christlichen Krankenhauses, des Landkreises Osnabrück und den spanischen Europakoordinatoren. Foto: CKQ/BöningWertvolle Einblicke gewannen die Auszubildenden Laura Contieras Velardo (Siebte von links) und Aitor Marcos Pedrón (Neunter von links) aus Spanien, hier mit Vertretern des Christlichen Krankenhauses, des Landkreises Osnabrück und den spanischen Europakoordinatoren. Foto: CKQ/Böning

Quakenbrück. Zwei Monate lang haben die spanischen Auszubildenden Aitor Marcos Pedrón und Laura Contieras Velardo den Arbeitsalltag im Christlichen Krankenhaus Quakenbrück (CKQ) kennen. Mit dem für den Berufsabschluss in Spanien geforderten Auslandspraktikum endet ihre zweijährige Berufsausbildung.

Die Praktikanten profitierten dabei nach Angaben des CKQ von dem internationalen, von der EU-geförderten Projekt „Zwei Partner, ein Ziel – Internationalisierung der Berufsausbildung durch Praktika im Ausland“, das der Landkreis Osnabrück gemeinsam mit der spanischen Partnerschule der Stadt Vigo anbietet. Im Christlichen Krankenhaus wurde Aitor Marcos Pedrón, der eine Ausbildung als klinisch-biomedizinischer Laborassistent absolviert, vom Mitarbeiterteam des klinischen Labors betreut. Die angehende radiologische Assistentin Laura Contieras Velardo war in der Radiologischen Praxis der Klinik tätig.

Bessere Chancen am Arbeitsmarkt

„Ziel des Praktikums ist die Verbesserung der fachlichen, sprachlichen und interkulturellen Fähigkeiten der Praktikanten, um so die Integrationschancen in den spanischen und deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern“, erläutert Projektleiter Jürgen Claus vom Fachdienst Bildung, Kultur und Sport des Landkreises Osnabrück. In den vergangenen Jahren hätten bereits mehrere spanische Praktikanten anschließend eine Arbeitsstelle in den deutschen Partnerunternehmen angetreten.

Beide Seiten profitieren von Austausch

Dass im CKQ beide Seiten durch den Austausch profitieren, davon ist CKQ-Geschäftsführer Matthias Bitter überzeugt: „Die spanischen Auszubildenden haben einen intensiven Einblick in die Arbeitsweise ihrer deutschen Kollegen erhalten und konnten ihre Sprachkenntnisse verbessern, während die betreuenden Teams im Krankenhaus einen guten Eindruck von den fachlichen Fähigkeiten der spanischen Azubis gewonnen haben.“

Dass neben dem fachlichen auch der persönliche Austausch wichtig war, zeigte die gute Stimmung beim Besuch der spanischen Europakoordinatoren am Ende der Praktikumszeit.


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