Zusammen 200 Jahre im Betrieb Nortruper Firma Kemper ehrt fünf Arbeitsjubilare

Von Bernard Middendorf

Die Geschäftsleitung der Firma Kemper dankte gemeinsam mit Personalabteilungsleitung und Betriebsrat fünf Jubilaren und deren Lebenspartnern für 40-jährigen Einsatz und Verbundenheit mit dem Unternehmen. Foto: Bernard MiddendorfDie Geschäftsleitung der Firma Kemper dankte gemeinsam mit Personalabteilungsleitung und Betriebsrat fünf Jubilaren und deren Lebenspartnern für 40-jährigen Einsatz und Verbundenheit mit dem Unternehmen. Foto: Bernard Middendorf

Nortrup. Einmal mehr gab es in Nortrup 40-jährige Betriebsjubiläen zu feiern. Die Geschäftsleitung der Firma Kemper begrüßte fünf Mitarbeiter zusammen mit ihren Lebenspartnern, die insgesamt 200 Jahre Betriebszugehörigkeit aufweisen können, und würdigte in einer Feierstunde deren Einsatz und langjähriges Engagement.

Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit und lange Treue zum Betrieb sprach der Geschäftsführer und Gesellschafter der Fleischwarenfabrik Kemper, Wolfgang Kühnl, den Jubilaren aus. Die Glückwünsche der Geschäftsleitung galten Luzia Bregen (Füllstation), die vom Tochterunternehmen Pieper in Cloppenburg kam und seit 2013 in Nortrup tätig ist, sowie Wolfgang Hauertmann (Ausbildungsleiter), Josef Schulte (stellvertretender Abteilungsleiter), Manfred Dobratz (Fleischer) und Gerhard Meiners (Fleischer) für ihr 40-jähriges Engagement und ihre Verbundenheit zum Unternehmen.

Erste Azubis im Fleischerberuf

Die vier Jubilare seien die ersten Auszubildenden im Fleischerberuf bei der Firma Kemper gewesen und zeitgleich am 1. August 1978 ins Unternehmen eingetreten; das sei ein Novum, sagte Wolfgang Kühnl. „Sie sind länger bei uns, als ich alt bin. Geben Sie Ihr Herz und Ihr Wissen an nachfolgende Generationen weiter.“ Die Jubilare seien fachlich gereift und hätten dazu beigetragen, dass sich die Nortruper Fleischwarenfabrik zum Marktführer entwickelte.

Schwierige Zeiten gemeistert

Bei einem Austausch von Erinnerungen erzählte Josef Schulte, dass Rinder und Schweine in der damaligen Zeit noch mit einem Viehwagen direkt beim Bauern abgeholt worden seien. Auch Geschäftsleitung, Personalchef und Betriebsrat erinnerten an schwierige Zeiten, die man gemeinsam gemeistert habe.


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