Was hilft gegen Rückenschmerzen? Internationaler Besuch im Quakenbrücker CKQ

Tauschten sich über ihr Fachgebiet aus: Physiotherapiestudenten aus Australien und den USA sowie Studierende der Hochschule Osnabrück haben sich bei den Fachleuten des CKQ informiert. Foto: CKQ/Frank SchwietertTauschten sich über ihr Fachgebiet aus: Physiotherapiestudenten aus Australien und den USA sowie Studierende der Hochschule Osnabrück haben sich bei den Fachleuten des CKQ informiert. Foto: CKQ/Frank Schwietert

Quakenbrück. Im Rahmen der International Summer University der Hochschule Osnabrück haben laut Pressemitteilung zwölf Physiotherapiestudenten aus Australien und den USA sowie Studierende der Hochschule Osnabrück die Physiotherapieschule des Christlichen Krankenhauses Quakenbrück (CKQ) besucht.

Die Physiotherapieschule sei nach isq (Interessenverband zur Sicherung der Qualität der Physiotherapieausbildung) zertifiziert, heißt es weiter. Zu den umfangreichen Zertifizierungskriterien gehören der internationale Austausch mit anderen Physiotherapie- und Hochschulen.

Im Rahmen der Kooperation mit der Hochschule Osnabrück fand nun die Begegnung unter der Leitung von Marita Schlüter, Bereichsleitung der Physiotherapieschule, und Professor Brigitte Tampin in Quakenbrück statt. Tampin arbeitet auch als Advanced Scope Physiotherapist am Sir Charles Gairdner Hospital in Perth/Australien und ist Senior Research Fellow an der Curtin University, Perth.

Am Vormittag hospitierten die Austauschstudenten bei der Therapie von ambulanten und stationären Patienten des CKQ, lernten die hiesige Dokumentation und Verordnungspraxis kennen und konnten diese mit ihren Systemen vergleichen.

Virtuelles Forschungsprojekt vorgestellt

Am Nachmittag stellten der ärztliche Direktor des CKQ, Bernhard Birmes, und Marion Pahlmann von den Corantis-Kliniken das Virep-Projekt vor. Virep ist ein deutsch-niederländisches Forschungsprojekt mit Förderung durch die Europäische Union und Landesministerien. Patienten mit chronischen Rückenschmerzen erhalten während der stationären multimodalen Schmerztherapie ein zusätzliches Therapieverfahren mit neuester Technologie, sogenannten Datenbrillen mit Aufspielen einer künstlichen, realitätsnahen Umgebung. Ziel des Projekts sei die Verbesserung des motorischen Trainings und der Achtsamkeit bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen, teilt das CKQ mit.

Die entwickelte Virtuelle Reality (VR) lasse Bewegungstraining in abwechslungsreichen virtuellen Umgebungen stattfinden. Von den Patienten werden alltägliche Aufgaben durchgeführt, wie die Obst- und Gemüseernte im Garten oder das Anrichten einer Mahlzeit in der Küche.


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