Feelin‘ good im Karbarosa Rockkonzert in Menslage mit Gänsehaut und Emotionen

Von Bernard Middendorf

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Blues, Soul, Schmusesongs oder Hardrock: Die Gruppe Feelin‘ good verstand es, ihr Publikum im Garten des Lokales Karbarosa in Menslage schnell auf Betriebstemperatur zu bringen. Foto: Bernard MiddendorfBlues, Soul, Schmusesongs oder Hardrock: Die Gruppe Feelin‘ good verstand es, ihr Publikum im Garten des Lokales Karbarosa in Menslage schnell auf Betriebstemperatur zu bringen. Foto: Bernard Middendorf

Menslage. Feelin‘ good – der Name erzeugt Erwartungen, und die wurden prompt erfüllt. Die Band aus dem Altkreis Bersenbrück beherrscht das Repertoire der 1960er- und 1970er-Jahre virtuos, ob Blues, Rock oder Soul. Ob Santana, Stevie Wonder, Joe Cocker, James Brown oder Blues Brothers. So genossen nicht nur ältere Jahrgänge im Karbarosa in Menslage ein Rockkonzert zwischen Emotionen und Gänsehaut.

Der Garten des Szenelokals konnte die Musikbegeisterten kaum fassen. Unvorstellbar, was drinnen abgegangen wäre, wenn sich Regenwetter eingestellt hätte. Sängerin Kristi Heinz, Rockröhre und Ex-Opernsängerin aus den USA, aber seit Langem in der Region beheimatet, gewann im Handumdrehen neue Fans – kein Wunder bei dieser Ausstrahlung und Performance: „Die hat ja eine Wahnsinnsstimme“, staunte ein Endfünfziger.

Beifallsstürme nach Mitternacht

Weil auch ihre beeindruckend variable Mitsängerin und der männliche Teil der Band an der Sologitarre, Saxofon, Bassgitarre sowie an zwei Schlagzeugen gleichzeitig überzeugten, ging es im Zentrum des beschaulichen Artlanddorfes bis nach Mitternacht hoch her, Beifallsstürme eingeschlossen. Ein Lob den offensichtlich toleranten Nachbarn, die seit Beginn der Sommer-Rocksessions im Karbarosa dezibel-erprobt sind – oder vielleicht gar einfach selber mitfeiern? mi


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