Neuordnung der Parkplätze Markierungen sorgen für Ordnung auf Quakenbrücks Neuem Markt

Von Christian Geers


Quakenbrück. Striche und Markierungen sind’s, die Ordnung in den Alltag bringen. Das beste Beispiel sind die weißen Farbstreifen auf dem Neuen Marktplatz in Quakenbrück. Die bieten Autofahrern Orientierung und sorgen für eine Struktur.

Der Griff der Bauhof-Mitarbeiter zu Pinsel und Farbeimer hat sich bewährt. Drei Monate nach der Neumarkierung der Parkplätze auf dem Neuen Markt strahlt die Farbe noch so frisch wie am ersten Tag. Und was nicht verschwiegen werden darf: Es herrscht Ordnung auf dem Platz, denn die Autos stehen so, wie sie stehen sollen, was wiederum für ausreichend Platz auf den Zufahrten sorgt.

Stellplatz um 30 Zentimeter verbreitert

Verantwortlich für diese Verbesserung ist der Quakenbrücker Stadtrat. Der hatte im Dezember beschlossen, die verblassten und abgenutzten Markierungen auf dem Neuen Markt und auf dem Senator-August-Moritz-Platz hinter dem Rathaus auffrischen zu lassen. Bei dieser Gelegenheit entschied sich die Verwaltung, die Stellplätze um 30 Zentimeter auf nun 2,80 Meter zu verbreitern. Davon profitierten sowohl Menschen mit Handicap als auch Familien, die mit Kindern und Kinderwagen unterwegs sind.

„Undefinierbares Parkverhalten“ vorbei

140 Parkplätze gab es nach Angaben der Stadtverwaltung auf dem Neuen Markt vor dem neuen – wie es im Amtsdeutsch heißt – systematischen Parkplatzraster. Durch die Verbreiterung jedes Platzes dürften sich diese um etwa zehn Prozent verringert haben. Diese 14 Stellplätze fielen aber nicht ins Gewicht, hieß es aus dem Rathaus. Denn vorher habe die schlecht erkennbare Markierung zu einem „zum Teil undefinierbaren Parkverhalten geführt“.

Auf dem Senator-August-Moritz-Platz sind durch die neuen Striche vielleicht zwei, drei Stellplätze verloren gegangen. Da künftig auch hier systematischer geparkt werde, weil keine Zwischenlücken frei blieben, werde die Parkfläche in etwa gleich bleiben. Insgesamt frischten die Mitarbeiter des Bauhofes die Linien für 29 Stellplätze und zwei Behinderten-Parkplätze auf. Nicht betroffen waren die Parkplätze an der Kolpingstraße, deren Buchten durch rote Steine vorgegeben werden und die bereits breiter angelegt wurden als die übrigen.

Schweigen als „größtes Lob“

Und? Was hat die Stadtverwaltung gehört? Vielleicht ein Lob aus dem Munde des Bürgers? Stadtsprecher Franz-Georg Gramann, der auch für das Beschwerdemanagement und Bürgeranfragen im Rathaus zuständig ist, hat bisher keine Reaktion vernommen. Das stört ihn aber nicht, denn er hat seine eigene Definition für dieses Schweigen: „Nichts zu hören ist in der Regel das größte Lob, das eine Verwaltung bekommen kann.“


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