Leistungsstarker Examensjahrgang Quakenbrücker Fachschule verabschiedet Diätassistentinnen

Ein leistungsstarker Examensjahrgang: die Absolventinnen der Diätfachschule mit Dozenten und Geschäftsleitung. Foto: CKQ/BöningEin leistungsstarker Examensjahrgang: die Absolventinnen der Diätfachschule mit Dozenten und Geschäftsleitung. Foto: CKQ/Böning

Quakenbrück. Mit einem Abschiedsgottesdienst in der Arche und der sich anschließenden Examensfeier hat laut Pressemitteilung für zwölf Diätfachschülerinnen die dreijährige Ausbildung an der Diätfachschule des Christlichen Krankenhauses (CKQ) geendet.

Schulleiter Ulrich Bolles führte durch das Programm der Feierstunde, sprach allen Beteiligten seinen Dank aus und begrüßte zahlreiche Gäste. „Hoffentlich fühlen Sie sich heute so, als ob Ihnen die Welt gehört. Sie können alles schaffen“, gratulierte CKQ-Geschäftsführer Matthias Bitter den Absolventinnen. Er dankte den Examinierten und auch dem Dozenten-Team für die großartigen Leistungen und wünschte alles Gute für die Zukunft.

Einige grundsätzliche Aspekte sprach Professor Helmut Henrichs, ärztlicher Leiter und ehemaliger Chefarzt des Diabetes-Zentrums, an. „Wir leben in einer vielfältigen Umwelt, doch das innere Milieu des Menschen ist konstant“, so Henrichs. Zwischen diesen beiden Extremen müsse die Ernährung vermitteln. Ob Klima, Kultur, Religion oder regionale Prägung der Patienten – Diätassistenten müssten viele Einflüsse auf die Ernährung berücksichtigen. „Wir entlassen Sie in eine komplexe Welt, aber Ihre Kompetenz ist riesig“, motivierte er die Examinierten. Auch plädierte er für eine Umbenennung der Berufsbezeichnung in „Diätologe“, da der Begriff „Diätassistent“ den komplexen und eigenverantwortlichen Tätigkeiten nicht gerecht werde.

Handlungs- und kompetenzorientierte Ausbildung

Angefangen von den globalen Veränderungen wie dem Klimawandel über aktuelle politische Veränderungen bis hin zu den neuesten Entwicklungen in der Ausbildung der Diätassistenten spannte Bolles den Bogen seines Vortrages unter dem Schlagwort „Veränderungen“. Heute sei nicht mehr das bloße Anhäufen von Wissen, sondern eine handlungs- und kompetenzorientierte Ausbildung gefordert. Diesem Ansatz habe erstmalig auch die praktische Examensprüfung Rechnung getragen, in der von den Prüflingen eine nachgestellte Beratungssituation zu absolvieren gewesen sei. Abschließend gab es großes Lob von ihm für die ausgezeichneten Ergebnisse der Absolventinnen, die ihre Examensurkunden unter großem Applaus entgegennahmen.

Und wie sehen die beruflichen Pläne der Absolventinnen aus? Während einige der Examinierten noch in der Bewerbungsphase sind, starten andere ihre berufliche Laufbahn als Diätassistentinnen in verschiedenen Kliniken. Mehrere Absolventinnen planen auch ein Studium wie Ökotrophologie, Soziale Arbeit, Lehramt oder „Clinical Nutrion“.


Die Absolventinnen

Jaqueline Geers (Geeste), Freya Henke (Lastrup), Anna Heitmann (Dinklage), Jana Heymann (Werne), Mona Kleineberg (Voltlage), Pauline Birgit Middendorf (Hausstette), Juliane Otten (Wilhelmshaven), Sarah Punte (Neuenkirchen-Vörden), Michaela Rau (Borkum), Ann-Kathrin Schacke (Wickede-Echthausen), Mona Övermöhle (Essen/Uptloh) und Lena Weitzmann (Neuenkirchen-Vörden).

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