Messtafeln im Stadtgebiet aufgestellt Ein Lächeln für vorbildliche Autofahrer in Quakenbrück

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Quakenbrück. In der Stadt Quakenbrück werden vorbildliche Autofahrer seit einigen Tagen mit einem Lächeln belohnt. Mit Geschwindigkeitsmesstafeln soll das Bewusstsein der motorisierten Verkehrsteilnehmer geschärft werden.

Sichere Verkehrsverhältnisse will die Stadt Quakenbrück in der Innenstadt schaffen, genauer gesagt, auf einigen Straßen, auf denen besonders viel Verkehr unterwegs ist. An insgesamt vier Stellen hat die Verwaltung in den vergangenen Tagen Geschwindigkeitsmessanlagen installiert und damit eine Forderung umgesetzt, die im Stadtrat immer mal wieder erhoben wird.

Das Prinzip von Lob und Tadel

Das Ziel der Anzeigetafeln, die auch unter dem Namen Dialog-Display vermarktet werden: Sie sollen zu schnelle Autofahrer ausbremsen und an die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen vor Ort erinnern. Die Anlagen arbeiten nach dem Prinzip von Lob und Tadel. Es wird weder geblitzt noch abkassiert, sondern das System setzt auf Einsicht.

11.400 Euro in Verkehrssicherheit investiert

Die Stadtverwaltung hat rund 11.400 Euro in die Dialog-Displays investiert. Mitarbeiter des Bauhofes haben sie inzwischen angebracht, wie es aus dem Rathaus auf Anfrage hieß. An diesen Standorten werden die Autofahrer mit einem lächelnden oder einem schmollenden Smiley bedacht: in der Dinklager Straße, gegenüber Einfahrt Schützenhofallee, in Fahrtrichtung Quakenbrück; in der Wilhelmstraße, in Höhe Einmündung Schiphorst, in Fahrtrichtung Kreisverkehr; in der Menslager Straße, in Höhe Klaushagenweg, in Fahrtrichtung Innenstadt Quakenbrück; im St. Antoniort, etwa 100 Meter vor den Altenwohnungen Vehmestraße, in Fahrtrichtung Innenstadt.

Keine Datenspeicherung vorgesehen

Und diese Tafeln können technisch sogar noch mehr, als vorbildliche Autofahrer mit einem Lächeln für angepasste Geschwindigkeit zu belohnen oder aber mit einem roten Smiley und hängenden Lippen auf die geltende Höchstgeschwindigkeit hinzuweisen. Die Tafeln speichern gemessene Geschwindigkeiten und auch die Fahrzeuge in entsprechender Fahrtrichtung – theoretisch. Mit den in der Burgmannstadt installierten Dialog-Displays können allerdings keine Messungen vorgenommen und damit Verkehrsdaten erhoben werden. „Es handelt sich bei den Geräten lediglich um Anzeigetafeln“, teilte Stadtsprecher Franz-Georg Gramann auf Anfrage unserer Redaktion mit. Die Geräte könnten hinsichtlich der Datenerhebung technisch nachgerüstet werden. „Dies ist zurzeit aber nicht vorgesehen“, sagte er.


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