Regenrückhaltebecken Grund HpH Bersenbrück baut kein Altenpflegeheim in Badbergen

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Ihr Neurologisches Pflegezentrum in Badbergen will die HpH Bersenbrück aber um acht Plätze erweitern. Foto: HavermeyerIhr Neurologisches Pflegezentrum in Badbergen will die HpH Bersenbrück aber um acht Plätze erweitern. Foto: Havermeyer

cg/pm Badbergen. Die Heilpädagogische Hilfe (HpH) Bersenbrück nimmt Abstand von den Plänen, in Badbergen ein Altenpflegeheim zu errichten. Ein Regenrückhaltebecken macht die bisherigen Planungen zunichte.

Badbergens Bürgermeister Tobias Dörfler, HpH-Geschäftsführer Guido Uhl und Thomas Rauf, Abteilungsleiter der HpH Service Aktiv, haben sich bei einem jüngst erfolgten Gespräch zum Bauvorhaben in Badbergen darauf verständigt, das geplante Projekt zu beenden. Das teilt die Heilpädagogische Hilfe in einer Presseerklärung mit. Geplant war den Angaben zufolge der Neubau eines Altenpflegeheimes neben dem bestehenden Neurologischen Pflegezentrum. Das zweite dort geplante Bauvorhaben, die Erweiterung des 2008 entstandenen Neurologischen Pflegezentrums (NPZ) um acht zusätzliche Plätze für Menschen mit neurologischen Schädigungen, und der Ausbau der vorhandenen Pflegeoasen werde dennoch umgesetzt werden können, heißt es in der Mitteilung.

Fläche wird gebraucht

Den Grund für das Ende des Projekts wiederholte Bürgermeister Tobias Dörfler in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates. „Die Ergebnisse eines hydraulischen Gutachtens haben ergeben, dass nach den aktuellen Vorgaben das gesamte Grundstück als Regenrückhaltebecken zur Verfügung stehen muss.“ Damit sei eine Bebauung an der vorgesehenen Stelle unmöglich, weshalb der Heilpädagogischen Hilfe das an das NPZ angrenzende Grundstück für ihr Bauvorhaben leider nicht zur Verfügung gestellt werden könne. Dörfler: „Das ist ein schwerer Schlag, aber gegen das hydraulische Gutachten kommen wir nicht an.“

Neurologisches Pflegezentrum wird um acht Plätze erweitert

„Natürlich hätten wir uns alle sehr gefreut, das Projekt, das in den Planungen ja schon weit vorangeschritten war, auch umzusetzen“, lässt sich HpH-Geschäftsführer Guido Uhl in der Pressemitteilung zitieren. Er danke dem beteiligten Team, „das viele gute Ideen und Beiträge in das Projekt hat mit einfließen lassen“. Manchmal müsse man jedoch den örtlichen Rahmenbedingungen ihren Lauf lassen und natürlich auch der Natur ihren Ausweichraum geben. Uhl: „Umso mehr freuen wir uns über die bald beginnende Erweiterung des Neurologischen Pflegezentrums um acht Plätze und die räumliche Erweiterung der sogenannten Pflegeoasen.“


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