Mithilfe stellt Mehrwert dar Neuer Spielplatz für den Kindergarten in Menslage

Von Lena Kolde

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Während im Hintergrund noch weiter gearbeitet wurde, weihten die Kinder schon einmal ihre neue Matschküche ein. Foto: Lena KoldeWährend im Hintergrund noch weiter gearbeitet wurde, weihten die Kinder schon einmal ihre neue Matschküche ein. Foto: Lena Kolde

Menslage. Zahlreiche Eltern kamen mit ihren Kindern zu einem ersten Arbeitseinsatz, um gemeinsam mit den Erziehern und der Ideenwerkstatt Lebens(t)raum den Spielplatz am Kindergarten in Menslage zu erneuern.

Ein buntes und lautes Treiben war jetzt auf dem Außengelände des Kindergartens Menslage zu beobachten. In insgesamt vier Einsätzen sollen naturnahe Entdeckermöglichkeiten geschaffen werden, vor allem angepasst an die Bedürfnisse der jüngeren Krippenbesucher. „Uns ist es wichtig, dass diese zwar einen geschützten Bereich haben, aber auch mit den anderen Altersgruppen in Kontakt kommen“, erläuterte Sieglinde Thole, Leiterin des Kindergartens, die sich sehr über die Unterstützung freut und für jeden Mithelfer dankbar ist. So hätten alle versucht, einen größtmöglichen Teil zum Projekt beizusteuern, ob in Form von Materialspenden oder der handwerklichen Mitarbeit. „Das ist eine tolles Gemeinschaftsprojekt, von dem wir alle profitieren“, ist sich Sieglinde Thole sicher.

Spielplatzprüfer achtet auf die Sicherheit

Dieser Meinung ist auch Bauleiter Sven Kalinowski vom Verein Lebens(t)raum. Er versucht nun, die im Voraus bei einigen Workshops gesammelten Ideen und Wünsche in die Tat umzusetzen und achtet dabei als qualifizierter Spielplatzprüfer vor allem auf die Sicherheit. Auf dem zukünftigen Spielgelände entstehen unter anderem eine Matschküche, verschiedene Klettermöglichkeiten, und auch ein Baumhaus ist in Planung.

Eigenleistung als unbezahlbarer Mehrwert

Hauptsächlich werden diese Neuerungen aus Holz gefertigt, damit sich die Spielmöglichkeiten gut in den Naturraum einfügen. In der Mitarbeit der Freiwilligen sieht Sven Kalinowski einen unbezahlbaren Mehrwert. Eltern, Erzieher und Kinder lernen auf der Baustelle einiges dazu, außerdem stärke die Zusammenarbeit das Gemeinschaftsgefühl und den Wunsch, das Geschaffene zu bewahren. Vor allem die Kinder seien sehr stolz, die Entstehung ihres Spielplatzes mitgestalten zu können.

Mit Sicherheit werden sie sich noch in einigen Jahren an diesen Einsatz erinnern können, sind sich alle einig. Und so werden die nächsten Projekte im Herbst folgen.


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