Aktion „Saubere Hände“ Quakenbrücker Klinik mit Silber-Zertifikat ausgezeichnet

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Keine Chance für Keime: Hildegard Uptmoor, Iris Poppe und Ulrike Fischer, Hygienefachpflege (vorne, von links) sorgen mit ihrem Aktionsteam für saubere Hände. Foto: CKQ/BöningKeine Chance für Keime: Hildegard Uptmoor, Iris Poppe und Ulrike Fischer, Hygienefachpflege (vorne, von links) sorgen mit ihrem Aktionsteam für saubere Hände. Foto: CKQ/Böning

Quakenbrück. Das Christliche Krankenhaus Quakenbrück (CKQ) ist mit dem silbernen Zertifikat des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin Berlin ausgezeichnet worden. Es bescheinigt, dass die Klinik Standards bei der Händehygiene erfüllt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Für viele Besucher des Christlichen Krankenhauses Quakenbrück ist die Händedesinfektion bei Betreten der Klinik inzwischen Gewohnheit – doch wird sie auch korrekt ausgeführt? Um das zu prüfen, steht am Aktionstag „Saubere Hände“ wieder die UV-Box im Eingangsbereich des CKQ bereit: Unerbittlich zeigt sie allen, die ihre Hände mit dem fluoreszierenden Desinfektionsmittel eingerieben haben, ob auch wirklich alle Hautpartien erreicht wurden. Wem das nicht auf Anhieb gelingt, dem erläutern die Auszubildenden der Gesundheits-und Krankenpflegeschule des CKQ geduldig die einzelnen Schritte der Händedesinfektion. Auch Informationsmaterial und Proben liegen für alle Interessierten bereit.

Übertragung von Erregern wird verhindert

„Die Desinfektion dauert nur etwa 30 Sekunden und hilft bei korrekter Anwendung effizient die Übertragung von Erregern zu verhindern“, erklären die engagierten Auszubildenden. Auch die Mitarbeiter des Krankenhauses hatten die Möglichkeit, sich an einer gesonderten Infostation über Hygienemaßnahmen zu informieren, schreibt das Krankenhaus in einer Pressemitteilung.

Während der Aktion präsentierten die Hygieneverantwortlichen des Krankenhauses Hildegard Uptmoor als Hygienebeauftragte Ärztin und Hygienefachkraft Iris Poppe auch das gerade vom Institut für Hygiene und Umweltmedizin Charité Universitätsmedizin Berlin verliehene silberne Zertifikat der bundesweiten Aktion „Saubere Hände“.

Auszeichnung garantiert Standards

„Das Zertifikat bestätigt, dass wir die Maßnahmen und Qualitätsstandards zur Verbesserung der Händehygiene erfolgreich umsetzen“, wird Iris Poppe in der Pressemitteilung zitiert. „Das 2011 eingeführte Zertifikat dokumentiert die Teilnahme und die Qualität der Umsetzung sowie das Niveau der erreichten Veränderungen.“ Das Zertifikat ist in drei Stufen gestaffelt: Bronze, Silber und Gold. Grundlage ist eine detaillierte Datenanalyse der teilnehmenden Kliniken. So müssen für das silberne Zertifikat unter anderem der Sollwert an Desinfektionsspendern zu 90 Prozent erfüllt sein, jährliche umfangreiche Compliancebeobachtungen auf den Stationen und im Intensivbereich erfolgen und das Krankenhaus muss umfangreiche Patientenaufklärung betreiben.


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