Aktionstag Oberschüler hübschen den Pausenhof in Badbergen auf

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Badbergen. Kurz vor Beginn der Sommerferien haben die Schüler des sechsten und siebten Jahrgangs der Oberschule Artland den Schulhof in Badbergen aufgehübscht. Auf diesen Aktionstag hatten sich die Schüler der zehn Klassen, die wegen des Schulneubaus in Quakenbrück nach Badbergen ausquartiert wurden, lange vorbereitet.

Als die Klassen mit Beginn des Schuljahres das leer stehende Schulgebäude an der Jahnstraße in Badbergen bezogen, fiel ihnen der, sagen wir mal, sehr übersichtliche Schulhof auf. Der bot den Schülern nicht einmal Sitzgelegenheiten, und das Klettergerüst im Sand war nun nicht unbedingt etwas, bei dem heranwachsende Schüler in den Pausen Schlange stehen. Daneben gab es nur noch eine Tischtennisplatte und einen alten Kicker.

Auftakt mit Workshop

Abhilfe schuf die Samtgemeinde Artland als Schulträgerin, sie ließ Sitzgelegenheiten für die Zeit zwischen den Unterrichtsstunden heranschaffen. Doch die grundsätzliche Frage blieb, wie der Pausenhof hergerichtet werden könne, weil er für mindestens drei Jahre gebraucht wird. Die Antwort fand sich während einer sogenannten Zukunftswerkstatt mit Unterstützung der Samtgemeinde, des Fördervereins, des Landkreises Osnabrück und des Stellwerks Zukunft, eines Beratungsbüros, dessen Mitarbeiter mit den Jugendlichen Ideen entwarfen, um das Schulgelände attraktiver zu machen. Heraus kamen dabei mehrere Modelle, die umgesetzt werden sollten.

Leere Garage dient als Chill-Ecke

Mit Elan und Spaß gingen die Sechst- und Siebtklässler ans Werk. Statt Mathematik, Deutsch und Englisch sah ihr Stundenplan Gruppenarbeit vor, denn zu tun gab es einiges. Die beiden leer stehenden Garagen werden künftig als Chill-Ecke genutzt. Dazu strichen die Schüler Wände und Fußboden, pinselten einige bunte Logos an die Wände, die einen Bezug zu ihrer Klasse haben. Und weil eine Chill-Ecke ohne Sitzgelegenheit nur unvollständig bleiben würde, machten sich andere daran, Europaletten in funktionale Sofas zu verwandeln. Eine andere Gruppe – es waren ausnahmslos Schülerinnen – setzte sich dafür an die Nähmaschine, um bequeme Kissenbezüge herzustellen.

Hüpfspiel „Himmel und Hölle“ immer noch in Mode

Auch den Schulhof selbst nahmen sich die Schüler vor. Das Hüpfspiel „Himmel und Hölle“ hat auch in Zeiten des Smartphones offenbar nichts von seiner Faszination verloren. Eine Schülergruppe pinselte die Felder auf das Pflaster.

Am Ende des Tages schauten alle Beteiligten zufrieden auf das Geschaffene. Das war auch möglich, weil ein Reporterteam die einzelnen Gruppen begleitete und deren Arbeit in Wort und Bild festhielt.


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