Warnstreik für Haustarifvertrag Mitarbeiter an Tönnies-Standort Badbergen legen Arbeit nieder


Badbergen. Etwa 180 Beschäftigte der Firma Food Service Badbergen GmbH haben am frühen Mittwochmorgen vorübergehend die Arbeit niedergelegt. Zu diesem Warnstreik hatte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) aufgerufen. Grund sind die bisher gescheiterten Verhandlungen über einen Haustarifvertrag.

Mit dem Warnstreik will die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten nach Angaben ihres Geschäftsführers Uwe Hildebrand den Druck auf die Tönnies-Gruppe erhöhen. Der Fleisch-Gigant aus Rheda-Wiedenbrück ist seit August 2017 Eigentümer der fr

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Food Service Badbergen

Nach der Insolvenz der Lutz-Gruppe mit Sitz in Landsberg Ende April 2017, zu der auch die Firma Artland Convenience in Badbergen gehörte, übernahm die Tönnies-Gruppe aus dem nordrhein-westfälischen Rheda-Wiedenbrück das Unternehmen. Die Pläne für den Standort Badbergen hatte Firmenchef Clemens Tönnies im April 2018 so beschrieben: „Das ist der Rinderstandort der Zukunft für Tönnies.“ Mindestens 80 Millionen Euro wollen die neuen Inhaber mittelfristig investieren – etwa in neue Kühlkapazitäten, um die Schlachtzahlen zu erhöhen. Bislang werden in Badbergen 2700 Rinder pro Woche verarbeitet, bei wachsendem Kühlraum sind laut Tönnies bis zu 5000 Tiere möglich und damit etwa doppelt so viel wie an den anderen Standorten in Wilhelmshaven und Kempten.

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