Jahreshauptversammlung Angebote des Quakenbrücker Vereins „Das Netz“ gefragt

Von Alexandra Lüders

Der Vorstand des Diakonievereins mit (von links) Bettina Nelson, Hildegard Wielage, Christina Richter, Klaus Alves, Dagmar Schönfeld, Natalia Gerdes, Peter van Dyk, Ute Altmann und Jens Pietruszinski hat die Entwicklung des Diakonievereins positiv vorangetrieben. Foto: Alexandra LüdersDer Vorstand des Diakonievereins mit (von links) Bettina Nelson, Hildegard Wielage, Christina Richter, Klaus Alves, Dagmar Schönfeld, Natalia Gerdes, Peter van Dyk, Ute Altmann und Jens Pietruszinski hat die Entwicklung des Diakonievereins positiv vorangetrieben. Foto: Alexandra Lüders

Quakenbrück. Gute Bilanzen, 35 ehrenamtliche Mitarbeiter, ein erweiterter Vorstand und neue Projekte – das waren die Themen in der Jahreshauptversammlung des Diakonievereins „Das Netz“ im Dietrich-Bonhoefferhaus der Kirchengemeinde St. Petrus.

„Die bestehenden Angebote wie der Diakonie-Shop, der Frühstückstreff, der Mittagstisch und das Netzwerk 3 (Möbelladen) haben in der Neustadt einen guten Ruf und setzen sich für den sozialen und wirtschaftlichen Ausgleich ein“, berichtete Vorsitzende Natalie Gerdes über die positive Entwicklung der Tätigkeitsbereiche und die Integration neuer Unterstützungsfelder. Es gehe darum, Menschen mit geringem Einkommen zu helfen und das gemeinschaftliche Leben zu fördern. Wegen seiner praktischen Ausrichtung hat der Verein im Landkreis Osnabrück ein Alleinstellungsmerkmal.

Kooperation mit dem Diakonischen Werk

Im vergangenen Jahr habe sich der Vorstand für die Verbesserung der Rahmenbedingungen in Bezug auf die Mobilität, Erreichbarkeit, öffentliche Präsenz, Anschaffungen und soziales Engagement eingesetzt. Im Fokus hätten angemessene und preiswerte Räumlichkeiten für die einzelnen Angebote gestanden. Wegen der hohen Energiekosten sei der Verein auf der Suche nach einem anderen Mietobjekt für das Netzwerk 3, so Gerdes. Es seien zudem ein neues Kraftfahrzeug und eine Videoüberwachungskamera angeschafft und ein neuer Flyer entwickelt worden. Parallel dazu sei die Homepage des Diakonievereins dem neuen Flyer (3. Auflage) angepasst worden. Um die Kommunikationsstruktur zu verbessern, habe der Verein einen Kooperationsvertrag mit dem Diakonischen Werk geschlossen, um dessen Kontaktdaten zu nutzen. Denn auch inhaltlich sei das Diakonische Werk durch die allgemeine Sozialberatung und die soziale Schuldner- und Insolvenzberatung in der Außenstelle Neustadt schon seit Gründung des Vereins (2004) ein wichtiger Partner.

Suche nach weiteren Netzwerkpartnern

In den vergangenen Monaten verzeichnete Gerdes zehn bis 20 Ratsuchende pro Tag in der offenen Sprechstunde. Die erfolgreiche „Sternen-Aktion“ in der Adventszeit sei der Auftakt für weitere Projekte gewesen, mit denen der Diakonieverein Einrichtungen, Initiativen und Verbänden unterstützen möchte, verwies die Vorsitzende auf das geplante Sponsoring von weiteren Projekten. „Wir möchten gerne mehr in der Neustadt machen und weitere Kooperations- und Netzwerkpartner gewinnen.“ Sie dankte allen Ehrenamtlichen, insbesondere denen, die schon mehr als zehn Jahre im Diakonieverein tätig sind. Sie hoffe auf neue Mitglieder und neue Ehrenamtliche vor allem für den Mittagstisch. Die rechtliche Nachfolgerin sei die Kirchengemeinde St. Petrus, welche die diakonische Arbeit des Vereins vielseitig unterstütze. Er habe die Anzahl der Beisitzer im Vorstand erhöht, um die ehrenamtliche Mitarbeit auf breitere Basis zu stellen.