Noch Luft nach oben bei Besucherzahl Ausbildungsplatzbörse an OBS Artland vielseitig besetzt

Von Bernard Middendorf

Im Forum der Oberschule Artland standen die Firmen den Schülern Rede und Antwort. Foto: Bernard MiddendorfIm Forum der Oberschule Artland standen die Firmen den Schülern Rede und Antwort. Foto: Bernard Middendorf

Quakenbrück. Zum zweiten Mal hat die Oberschule (OBS) Artland ihre Ausbildungsplatzbörse veranstaltet – gut vorbereitet, vielseitig besetzt und mit sehr attraktiven Angeboten. Eine ganze Reihe von Jugendlichen fand den Weg ins Forum an der Jahnstraße, um Chancen für einen Ausbildungsplatz zu sondieren. Stephan Keppler als Vertreter des Kooperationspartners Artland-Gymnasium Quakenbrück (AGQ), gab zusammen mit OBS-Schulleiter Hendrik Tenorth den Startschuss für die Veranstaltung.

„Es sind zahlreiche, wenn auch weniger Schüler als erhofft gekommen, was möglicherweise dem Wetter geschuldet war“, war Nancy Renze, Lehrkraft und Organisatorin, erleichtert, dass die Hitze nicht zu viele Schüler ferngehalten hatte. Samtgemeindebürgermeister Claus Peter Poppe ließ Grüße entrichten. Er wies darauf hin, dass man nicht früh genug anfangen könne, Kontakte zu knüpfen. Hendrik Tenorth sprach allen Betrieben und den Initiatoren seinen Dank aus; er freute sich über die Unterstützung der Blueprint GmbH und der Inhaber des Kinos Schauburg, die den mit den Schülern unter Anleitung von Renze und Christian Stokowski gedrehten Werbesport im Kino aufgeführt hatten.

Dreistündige Infoveranstaltung

„Na, denn mal los“, durchschnitt Tenorth quasi das Startband für die dreistündige Veranstaltung. Berufsbilder wie Fotograf, Mediengestalter, Mechatroniker, Finanz- und Versicherungskaufmann, Fachkraft für diverse Postdienstleistungen oder für Bürokaufleute, aber auch attraktive Handwerksberufe wie Maler und Lackierer wurden präsentiert. Beratung stand eindeutig im Mittelpunkt, „Ansprache“ war dagegen seltener erforderlich: Die meisten Interessenten steuerten gezielt die Informationsstände an. Etliche Betriebe aus der Stadt Quakenbrück und der Region nahmen teil; auch Freiwilligendienste wie Youth for Understanding hatten etwas zu bieten – mit Erfolg: „Wir konnten gute Kontakte knüpfen, möchten natürlich auch Familien mit kleineren Kindern für die Aufnahme eines Gastschülers begeistern“, sagte Ruth Schweigmann aus Spelle, wie ihre Kollegin Emma Korte ehrenamtlich tätig.

Tenorth: Qualität wichtiger als Quanität

Dass die Veranstaltung in den nächsten Jahren fortgesetzt wird, betonte abschließend Oberschulleiter Tenorth: „Wir brauchen einfach Luft.“ Auch für die Besuchsfrequenz gibt es noch Luft nach oben, aber mit „Qualität ist wichtiger als Quantität“ sprach er sicherlich den verantwortlichen Lehrkräften Christiane Lauck und Claudia Kähler (AGQ) sowie Renze, Stokowski, Konrektor Karsten Krüger und Sozialarbeiter Jürgen Banko aus dem Herzen.